Bali means...

Samstag, 28.05.2016

..paradise, sunshine, fun, waves and a lot of other stuff. smile

Nach vier Wochen Australien hieß es für uns am 20.05 „Auf Wiedersehen Australien, Bali wir kommen!“ Zum Glück ging unser Flug diesmal zu einer passablen Uhrzeit und die Wartezeit bis 17:20 Uhr verging etwas schneller. Der Flug dauerte ca 6 Stunden, die wir mit Filme gucken verbracht haben. Was sollen wir auch sonst machen?! :D Wir sind sogar ein paar Minuten früher gelandet und ich habe mich schon darauf gefreut bald ins Bett zu kommen. Leider wollte das Flughafenpersonal wohl nicht, dass ich schnell ins Bett komme. Wir mussten über eine Stunde warten bis unsere Tasche endlich auf dem Gepäckband erschien. In dieser Stunde haben wir unser Gepäckstück das ein oder andere Mal verflucht. Die Reise mit Handgepäck war da deutlich angenehmer, aber jetzt mussten wir ja Geschenke und sonstige Sachen mitnehmen. Egal, wir müssen ja nur noch in Bangkok und dann in Köln auf das Gepäck warten. Das kriegen wir auch noch hin.undecided Kaum sind wir nach draußen gegangen, um „unseren“ Taxifahrer (mit Nummer) zu suchen, habe ich auch schon diese dicke Wand gespürt. Da wusste ich, wir sind angekommen. Die Taxifahrt hat nicht ganz so lange gedauert, der Fahrer wusste auch wo das Hotel liegt. Das ist immer gut. Im Dunkeln konnte ich jetzt nicht so viel sehen, aber die ein oder andere Veränderung entlang der Sunset Road war schon zu erkennen. Nach diesem Trip brauchten wir erst einmal eine Mütze voll Schlaf.

So konnten wir am nächsten Tag unsere Woche auf Bali voller Energie starten. Edy hat uns morgens den Roller gebracht, so waren wir direkt mobil und konnten unsere alten Bali-Gewohnheiten aufleben lassen. Es war direkt alles selbstverständlich bis der erste Schock kam. Unser Lieblingsrestaurant zum frühstücken war nicht mehr da. Das kann ja wohl nicht sein. Da sind wir erst einmal am Strand frühstücken gegangen, hier war wenigstens noch alles wie vor zwei Jahren. :) Es war ein so schönes Gefühl wieder an „unserem“ Strand zu sitzen, zu frühstücken, die Wellen zu hören und die Aussicht zu genießen. Das „zu Haus Gefühl“ war ganz schnell wieder da.

Nach 7 Wochen Reisen und Sightseeing war es sehr angenehm nicht darüber nachdenken zu müssen was wir uns als nächstes angucken. Hier kennen wir schon ziemlich viel und können ganz spontan entscheiden wo wir hinfahren wollen. Wir haben viele bekannte Orte besucht. So waren wir in der Beachwalk und Discovery Mall, im Carrefour einkaufen, von unseren Orten wo wir essen waren will ich gar nicht anfangen. Da würdet ihr schnell merken, dass unsere Tage stark nach diesen Orten geplant wurden. innocent

Es gibt aber eine gute Nachricht, wir haben das Hungry Bird doch noch gefunden. Es ist umgezogen in eine größere Location. Unser Frühstück war also gesichert, es gab einen Wechsel zwischen Hungry Bird und Bali Buda. Die Massage im Spa gleich „bei uns um die Ecke“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Mein Rücken und meine Finger haben ordentlich geknackt, aber danach konnte ich abends wirklich schnell einschlafen und habe ziemlich tief geschlafen. Das gab es schon länger nicht mehr. :D Im Spa wurden die Räumlichkeiten für die Massagen auch in ein anderes Gebäude verlegt. Hierfür mussten wir „unsere“ Einfahrt entlang laufen und konnten einen kurzen Blick auf das Grundstück erhaschen. Es hat sich nicht viel verändert, wobei Edy erzählt hat, dass unsere Villa wohl nicht mehr vermietet wird. Sie hatte wohl schon ein Wasserschaden als wir da waren und danach wurde sie noch einmal vermietet, jetzt wohl nicht mehr. Interessant was sich hier alles so verändert hat. Bis zu meinem nächsten Besuch darf nicht so viel Zeit vergehen.

Wir haben natürlich auch einen Ausflug nach Ubud gemacht. Von Seminyak aus sind es ungefähr 30 Km. Diese 30 Km mit dem Roller waren ganz schön anstrengend. Kaum waren wir in Ubud haben wir schon gemeckert, dass der Hintern weh tut. :D Es war aber schön wieder dort zu sein. Wir waren auf der Suche nach Holzschildern, die sollten wir auch finden. Aber erst ging es zu einer Kaffeeplantage. Auch die war uns vertraut, weil wir dort vor 2 Jahren schon waren. Tobi wollte Kaffee trinken und ich wollte Reisterrassen sehen. Das nenne ich mal eine „Win- Win- Situation“ . In Ubud gibt es natürlich viele Reisterassen, aber es war spannend zu sehen was sich an der Plantage verändert hat. Auf dem Weg dorthin mussten wir feststellen wie touristisch dieser Ort einfach ist. Er war vor zwei Jahren schon touristisch, aber ich hatte das Gefühl, dass es einfach noch mehr geworden ist. Auf der Straße standen bestimmt 6 Reisebusse, die den Weg versperrt haben. Die Autos dahinter mussten sehr geduldig sein. Wir konnten mit dem Roller perfekt daran vorbei fahren. Auf der Plantage habe ich dann natürlich etwas gekauft, wobei ich das eigentlich nicht geplant hatte. Ich habe aber den Lemon Tea probiert und der hat einfach wie ein Tee bei Oma geschmeckt und den wollte ich dann haben. Auf dem Rückweg nach Ubud haben wir dann auch unsere Holzschilder gefunden und Tobi hat somit schon sein Geburtstagsgeschenk erhalten. Etwas früh, aber er hat somit auf jeden Fall etwas was ihm wirklich gefällt und was er haben wollte. Check! :) Unser Motto lautet: Erst kaufen, dann gucken wie wir die Sachen nach Hause transportieren. Wir haben auch noch das Bali Buda Müsli auf unserer Einkaufsliste und wir haben ein paar Packungen Erdnussbuttersauce im Bintang-Markt gekauft. Unser Gado Gado ist für die nächsten Monate gesichert. Yes! :D

Hmm was haben wir denn noch gemacht? Achja genau wir sind in den Süden der Insel gefahren. Wir waren am Padang-Padang und es war gar nicht mal so geil. Der Strand war recht klein und es waren viel zu viele Menschen da. Aber hey wir waren am Padang-Padang obwohl es nicht auf unserer To-Do Liste stand. Wir waren leider genau zur Mittagssonne da und haben es dann dementsprechend nicht lange ausgehalten. Wir haben auch den ein oder anderen Nachmittag bei uns im Hotel am Rooftoppool verbracht. Da gab es schon viel Wind. :)

Dann waren wir auch in Nusa Dua. Dort konnten wir uns zwar nicht richtig an den Strand legen, aber es war trotzdem mal ganz angenehm dem Chaos zu entfliehen. Auf dem Rückweg sind wir über die Brücke gefahren und wir konnten die Flugzeuge beobachten wie sie ihre Reise starten. Das war wieder schön, ich mag Flugzeuge. :D

Wir haben eigentlich Alles und Nichts gemacht. Der letzte Tag sollte eigentlich recht entspannt sein, aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Wir hatten um 14:00 Uhr einen Termin im Spa, Tobi für eine Massage und ich für eine Mani-/Pediküre. Tobi war nach einer Stunde fertig und ich erst nach fast 2h. Da mussten wir uns dann aber beeilen! Wir wollten ja noch in die Rockbar in den Süden der Insel fahren und danach noch bei Edy essen gehen. Die Einfahrt vom Ayana Resort war schon ziemlich spektakulär und auch recht lang. Wir mussten dann auch über das Gelände laufen, um uns dann in die Warteschlange einzureihen. Für den Transport in die Rockbar gab es einen kleinen Aufzug, der immer nur 6 Leute transportieren durfte. Es gab zwei Warteschlangen, einmal für die Gäste des Resorts und dann noch andere Besucher. Es wurden immer 4 aus dem Resort und zwei andere Besucher in den Aufzug gerufen. Das Warten hat sich aber gelohnt! Die Aussicht war schon ziemlich cool, da hat Tobi nicht zu viel versprochen. Wir hatten nur das Pech, dass es sehr bewölkt war, so konnten wir den Sonnenuntergang nicht sehen. Das wäre noch einmal schön gewesen, aber so tragisch war es dann doch nicht. Wir hatten ja schließlich 5 Monate super Sonnenuntergänge als wir das letzte Mal da waren. Gegen halb 8 haben wir es dann tatsächlich noch an den Strand geschafft und haben Edy auch angetroffen. Wir haben uns dann noch recht gemütlich unterhalten. Kurz bevor wir uns verabschiedet haben, haben wir noch erfahren, dass die Gruppe zwei Tische weiter auch aus Deutschland kommt. Einer von ihnen kommt aus Neukirchen-Vluyn.. wie klein die Welt doch einfach ist. :D Als wir dann abends den Roller abgegeben haben war der Aufenthalt auf Bali quasi vorbei.

Die Woche auf Bali war sehr schön, wir haben uns an viele Sachen von vor zwei Jahren erinnert. Es war spannend zu sehen und auch von Edy zu hören was sich alles verändert hat und was noch gebaut wird. Bali, die Insel der Götter, ist und bleibt meine Lieblingsinsel (neben Fehmarn natürlich). Eine Woche verging so schnell und ich freue mich schon auf die nächste Reise dorthin. Für den nächsten Besuch sollte ich aber keine zwei Jahre warten, das ist eindeutig zu lang!

Die meisten Orte kommen euch sicher aus älteren Beiträgen bekannt vor, aber ich möchte euch gerne nochmal an den schönen Momenten teilhaben lassen..

Reisterassen- Ubud KaffeeplantageHungry Bird EskalationTobi kriegt endlich Kaffee :)SanurWoobarRockbarAufzug zur Rockbar 

letzter Halt: Brisbane

Donnerstag, 19.05.2016

Acht Tage Brisbane.. wo fange ich da nur an? Wir haben so viel gesehen und unternommen, trotzdem habe ich das Gefühl, dass es noch viel mehr gibt. laughing

Fangen wir mit der Ankunft an. Unsere Vermieter waren beide nicht da, wir konnten aber trotzdem ins Haus, weil die den Schlüssel für uns versteckt haben. Kaum waren wir im Haus haben wir auch schon Hubert entdeckt, den Mops der Familie. Wir haben uns so über Hundegesellschaft gefreut, dass wir ihn kennenlernen wollten. Er ist einfach völlig verrückt und aufgedreht. Im ersten Moment fand ich ihn gar nicht so witzig, weil er mich andauernd gezwickt hat. Über die Tage hinweg haben wir uns aber angefreundet.wink Am vorletzten Tag haben wir dann noch den zweiten Hund kennengelernt, er kam gerade aus Sydney. Was auch immer er da gemacht hat?! Neben Hubert haben uns auch noch zwei Hühner auf der Terrasse begrüßt, das war im ersten Moment merkwürdig. Die Aufklärung dazu gab es abends. Nicole und Mitch halten die beiden Hühner, um ihren eigenen biologischen Eier zu bekommen. Jeder wie er möchte. Der Standort hier an einer viel befahrenen Straße ist dafür interessant gewählt. So lange der Zaun nicht kaputt geht sind alle Tiere sicher.

Die Straßen in Brisbane sind sehr hügelig und an jeder Ecke sieht man große Spinnennetze. Egal ob oben an den Bäumen, in den Sträuchern oder in Vorgärten. Da muss man echt gucken wo man herläuft. Die Straßen hier sind gutes Training für die Waden. laughing An unserem ersten Tag haben wir den Campus der Queensland Universität besucht. Ein wenig verrückt nach Studienende einen Campus zu besuchen, aber ich war neugierig. Kaum sind wir aus dem Bus ausgestiegen gab es eine Menge von jungen Studenten. Im Innenbereich des Campus gab es eine riesige Grünfläche, die zum Sitzen, Lernen oder Ball spielen genutzt worden ist. Es war so ein cooles Gefühl über den Campus zu laufen. Das waren einfach ganz andere Dimensionen als an der Fontys. Die Uni hat drei Seen, eine kleine Shoppingmeile, Ärzte und eine STA Agency, sowie ein Mäcces. Was auch sonst, ohne geht es anscheinend nicht. :D Eine Anlegestelle für die Cityfähre gibt es auch nicht weit weg vom Campus. Das hat nicht jede Uni.

Campus See Campus Queensland University

Von dort sind wir in die Stadt gefahren und haben in der Einkaufspassage eine Schlange von Menschen gesehen. Diese standen alle für Autogramme von Brisbane Broncos Spielern an. Damit konnten wir nicht ganz so viel anfangen, also haben wir uns die Einkaufsstraße mal etwas genauer angeguckt und sind dann weiter in den Roma Street Park gegangen. So viel grüne Fläche inmitten einer großen Stadt. Das war echt schön! Wobei hier auch wieder viele Spinnennetze zu sehen waren und wir mussten aufpassen wo wir langlaufen, da hier kleine und etwas größere Echsen frei herumliefen.

Roma Street Park

Die Runde durch den Park haben wir schnell geschafft, da wir aber noch nicht wieder zurückfahren wollten, haben wir uns noch die City Hall angeguckt. Hier ist es möglich mit einem alten restaurierten Aufzug in den 10 Stock zu fahren und über die Stadt zu gucken. Auf dem Weg nach unten wird ein kurzer Stopp im 8 Stock, dem Uhrwerk, eingelegt. Das war ganz nett.. mehr aber auch nicht. Gut, dass wir dafür nichts zahlen mussten. :D Der Nachmittag war immer noch nicht weit genug fortgeschritten, also haben wir uns auf dem Weg aus der Innenstadt raus über eine Brücke zum Brisbane Sign gemacht. Es war gar nicht so einfach ein Foto zu machen ohne fremde Menschen mit auf dem Bild zu haben. Mit etwas Geduld haben wir es dann doch noch geschafft. Wir waren danach sogar noch in einem Museum, aber ich weiß schon gar nicht mehr so richtig was wir uns da angeguckt haben. Dann kann es ja nicht so spannend gewesen sein.

Brisbane :)

City Hall  Aussicht 10. Stock

An diesem Samstag haben wir das gute Wetter ausgenutzt und sind den Cliffs Boardwalk entlang gelaufen und sind dann bei unserer Runde an der Story Bridge ausgekommen. Diese haben wir auch noch überquert und hier ist es möglich, wie in Sydney, über die Stufen hoch auf die Brücke zu gehen. Zu dem Zeitpunkt als wir da waren hat es aber niemand gemacht.

Story Bridge

Sonntag ist ja bekanntlich ein Ruhetag, den haben wir uns dann auch mal gegönnt. Nach 7 Wochen reisen, laufen, sightseeing wollten wir einfach mal einen ganzen Tag nicht darüber nachdenken müssen was wir uns angucken können. Was gibt es da besseres als sich von einem Friends-Marathon berieseln zu lassen und einen Film auf Netflix zu gucken. Wir waren so richtig gammelig und das war auch gut so.

Friends Marathon mit Hubert :D

Nach diesem ruhigen Tag waren wir bereit für den Botanischen Garten und eigentlich auch dem Mount Coot-tha. An dem eigentlich erkennt ihr, dass da was nicht funktioniert hat. Der Weg zum Mount Coot-tha war eine Herausforderung für mich und meine Kondition. Wobei es sicher nicht nur daran lag, sondern auch an der Sonne, die sich durch die Bäume gedrängt hat. Der Weg war hügelig und rutschig durch das Geröll und den Sand. Wir haben uns bis zur Straße hoch gekämpft, um dann festzustellen, dass wir noch viel weiter laufen müssen. Da war nur noch wenig Schatten und wir waren uns schnell einig, dass wir auf den Blick auf die Stadt verzichten können. Wir sind lieber wieder runter gegangen und haben uns in einen Bus IN die Stadt gesetzt. :D Da war die Motivation wohl doch nicht stark genug, um den Berg oder Hügel zu erklimmen. Nach dem Ausflug erkläre ich meine Wanderkarriere offiziell für beendet.

Puhh das ist gar nicht so einfach alle Tage zusammen zu bekommen. Was haben wir noch so gemacht? Achja genau wir wollten einen Tag an den Strand, aber das hat hier in Brisbane nicht ganz so gut funktioniert. Wir waren zwar am Wasser, aber von einem Strand gab es keiner Spur. Es gab einen Weg entlang am Wasser und da das Wasser so weit draußen war konnten wir durch den Sand laufen. Es sah ein bisschen so aus wie an der Nordsee, nur dass die Sonne hier etwas stärker ist. Bei dem Spaziergang haben wir seeehr viele Krabben wandern gesehen. Sobald wir auch nur in die Nähe der Krabben gekommen sind, haben sie sich verkrochen oder ganz klein gemacht. Wir haben uns an dem Weg auf eine Grünfläche gesetzt und ein bisschen die Ruhe und Aussicht genossen. Wir können aber auch nicht lange die Füße still halten. Wir sind den Weg weiter und einmal den Pier auf und ab gelaufen.

Nordsee in Brisbane

Die Abende sehen eigentlich immer relativ ähnlich aus, wir entwickeln so eine Art Routine egal an welchem Ort wir sind. In Brisbane läuft abends ziemlich oft der Fernseher. Was sollen wir machen, wenn da halt Friends läuft?! :D

An unserem vorletzten Tag haben wir einen etwas länger dauernden Ausflug gemacht. Wir sind in den Wet 'n Wild gefahren. Hier gab es so viele verschiedene und verrückte Rutschen. Die meisten waren mit Reifen und irgendwie musste man auch fast alle Rutschen mindestens zu zweit besuchen. So hat Tobi mich auf zwei Rutschen bekommen, die ich eigentlich gar nicht machen wollte. Der Ausflug in diesen Park war wirklich witzig, da habe ich gleich wieder Lust bekommen bei uns einen Wasserpark zu besuchen. Zum Glück haben wir den Ausflug nicht auf unseren letzten Tag verschoben. Dafür wäre es viel zu frisch gewesen, denn die Sonne hatte keine Chance sich durch die Wolken zu kämpfen. Den bewölkten Tag haben wir dafür genutzt, um die Lone Pine Koala Sanctuary zu besuchen. Hier gab es viele verschiedene Tiere: Schlagen, Wombats, Kängurus, Koalas, bunte Vögel und Dingos. Der Besuch im Känguru Gehege war schon ziemlich cool. Hier laufen die Tiere frei herum, können gefüttert und gestreichelt werden. Die Chance haben wir uns nicht entgehen lassen und haben ein Känguru gestreichelt und Fotos gemacht. Ich bin immer noch total beeindruckt wie entspannt sie einfach alles über sich ergehen lassen. Während unseres Besuchs in der Sanctuary gab es eine Schlangenpräsentation. Hier hat einer der Pfleger etwas über Schlagen erzählt und diese einfach auf ein Holzgelände abgelegt, so dass das Publikum sie auch sehen konnte. In der Sanctuary gibt es viele verschieden alte Koalas. Hier reicht ein Teil des Geheges vom „Kingergarten“ bis zum „Retirement- Bereich“. Alle Altersklassen werden gut versorgt. :) Während der Koalapräsentation konnte ich dem Ganzen nicht mehr folgen, da es im Hintergrund eine Auseinandersetzung zwischen zwei Koalas gab, die irgendwie spannender war. Es mussten zwei Tierpflegerinnen kommen und dazwischen gehen. Wer weiß worum es bei der Auseinandersetzung ging?! ;)

 

Heute Abend wird gepackt, da es morgen weiter nach Bali geht. Unser Extragepäckstück ist schnell beladen und mein Rucksack ist erschreckend leer. Ich komme wohl doch mit weniger Kleidung wieder als ich noch am Anfang der Reise dabei hatte.

Dieser Tag bildet einen sehr schönen Abschluss für die Australienreise. Wir haben viel Geld hier gelassen, nehmen dafür aber umso mehr Eindrücke und tolle Erlebnisse mit. Unsere Strecke von Sydney nach Brisbane war nicht die Längste, aber es war gut, dass wir uns so viel Zeit gelassen haben. Wir haben sehr nette Menschen hier kennen gelernt, die uns in ihrem zu Hause haben wohnen lassen. Das war eine sehr spannende und oft auch erfreuliche Erfahrung. smile

 

Southport..Surfer's Paradise.. Sea World.. Warner Bros

Donnerstag, 12.05.2016

In Suffolk Park hatten wir wieder einmal Glück mit unseren Vermietern. Luke war so nett und hat uns nach Byron Bay gefahren, damit wir von dort aus mit dem Greyhound nach Southport fahren konnten. Ich bin immer wieder von der Offenheit und Gastfreundschaft der Australier begeistert. Das gefällt mir richtig gut. smile

In Byron Bay mussten wir auch nicht so lange auf den Greyhound warten, das war auch gut so. An dieser Busstation war eine Gruppe merkwürdiger Menschen, die gibt es anscheinend auch hier. Einer von ihnen lief mit Sarong bekleidet herum und hat schief mitgesungen. Er hatte auch noch silbernen Nagellack auf den Zehen. Dann hat einer von den anderen mit einem fiesen Stinkezeug herum gesprüht und es einer Frau aus der Gruppe in den Haaren verteilt. Das kam mir sehr merkwürdig vor, aber so etwas soll es ja auch geben. Nunja…nur weil der Greyhound pünktlich da war, hieß es nicht, dass wir auch pünktlich losfahren. Tobi und ich haben uns direkt die Plätze in der ersten Reihe gesichert, so hatten die Beine genug Platz. Der Rest der Plätze war auch sehr schnell voll. Es wollte wohl eine Gruppe mitreisen, die aber nicht komplett in den Bus konnte. Es gab da wohl ein Problem mit einem Mädchen, das hat die Abfahrt ganz schön nach hinten verschoben. Letztendlich ist dann ein anderes Mädchen aus der Gruppe ausgestiegen, sie wurden auf den nächsten Bus gebucht und ein Alleinreisender hatte dann den Platz in unserem Bus bekommen. Eine halbe Stunde später konnten wir dann auch losfahren. Die Zeit verging der während der Fahrt echt schnell. Wir haben zwischendurch auch noch eine Pause an einer Raststätte eingelegt. Nach 2 ½ h Fahrt sind wir dann in Southport angekommen. Ich habe mir beim Abholen meines Rucksacks auch noch den Kopf an der Gepäcktür gestoßen. Wenn das so weitergeht komme ich sicher mit blauen Flecken überseht nach Hause. undecided

Von der Busstation war es dann auch nicht mehr so weit bis zu unserer Unterkunft, die Hochhäuser waren nicht zu übersehen. Wir mussten nur noch das richtige finden und klingeln. Das haben wir dann auch geschafft. Sehr gut! So konnten wir in den 20.ten Stock mit dem Fahrstuhl fahren. Kaum sind wir aus dem Fahrstuhl ausgestiegen hatten wir das Gefühl in einem Hotel zu sein. So ist es also in einem Hochhaus mit vielen Wohnungen zu wohnen. Interessant! Wir wurden auch schon von unserer Vermietern erwartet, sie hat uns nett empfangen und uns etwas zu trinken angeboten. Das war nicht so meins, das hat irgendwie nach Kaffee geschmeckt. Da bin ich ja raus. :D Wir haben uns dann ein bisschen in unserer Schlafecke eingerichtet und sind dann los gezogen, um unser Fach im Kühlschrank aufzufüllen. Ihr lest richtig, Schlafecke trifft es ganz gut. Wir haben ein Bett im Wohnraum stehen, das durch Vorhänge abgetrennt ist. Die Vermieter haben auch noch ein Baby, aber das hat beim Schlafen eigentlich nicht gestört. Wir haben jetzt auf der Reise schon ganz schön viele verrückte Sachen mitgemacht.. dreckige Unterkünfte, Zimmer, die viel zu heiß waren, sehr saubere und gemütliche Unterkünfte und jetzt eine hoch im 20.ten Stock. Einfach ist ja langweilig und das kann ja jeder.

Aussicht vom Balkon Unsere Schlafnische 3. Stock: Fitness- / Entspannungsbereich :D Die Linnis beherrschen das Chaos

Auf dem Weg zum Einkaufen haben wir uns auch direkt eine elektronische Karte für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft. Jetzt können wir wieder schneller von A nach B kommen. Nicht weit von unserem Haus halten Busse und auch die Straßenbahn. Das ist nicht schlecht. Nach dem kurzen Shoppingtrip haben wir dann die Umgebung erkundet und haben festgestellt „hier ist es gar nicht mal so schlecht“. Den Abend haben wir dann im hauseigenen Schwimmbad mit Whirlpool ausklingen lassen. Einen der Whirlpools haben wir auch schön jeden Tag an den 5 Tagen hier genutzt. Das müssen wir ja ausnutzen.

Selfie..Selfie.. Selfie :D

Der erste Tag in Southport ist gleichzeitig Peros Geburtstag und auch noch Muttertag. Der Stinker wird einfach schon 3 Jahre. Da fehlt jetzt nur noch das richtige Hundegeschenk aus Australien, das werden wir auch noch finden. :) Am ersten Tag ging es ins Harbourtown Outlet Center, das soll ja nicht schlecht sein. Ich habe mich schon auf eine Shopping- Eskalation eingestellt, aber die kam dann nicht. Das Outlet erinnert einen an das Outlet in Roermond, nur viel größer. Die Shops waren aber gar nicht so cool. Das war gut für meine Geldbörse, aber ich war nicht begeistert. Ich wollte doch neue Kleidung haben. Was kaufe ich mir stattdessen? Die neue Staffel Suits stand im Regal und meinte „Nimm mich!“, es gab auch noch 20% Rabatt. Da konnte ich gar nicht anders. So habe ich jetzt neue Episoden für zu Hause zum gucken. Wir haben im Outlet auch noch etwas gegessen. Diesmal gab es Burger aus einem Restaurant, das „Grill'D“ heißt. Mein vegetarischer Burger war echt lecker, die Kombination aus Salat, rote Bete und einem Erbsentaler war der Hammer. Ich muss mehr Burger zu Hause ausprobieren.wink

Wir haben uns in dem Outlet Center auch noch einen Season Pass für drei Freizeitpark gekauft. Wie touristisch von uns. :D Der Ausflug zum Outlet war ja dann doch etwas kürzer als gedacht, also ging es dann nach einer kurzen Pause in der Unterkunft weiter zum Strand. Hier haben wir unserer Kreativität für den Muttertag freien Lauf gelassen. Wir sind dann so weit am Strand gelaufen, dass wir am Surfer's Paradise angekommen sind. Hier hatten wir Glück und konnten über den Beachfront Market laufen. Den gibt es wohl an drei Tagen in der Woche und hier sind viele Schmuckstände aufgebaut. Im Surfer's Paradise gibt es viele verschiedene Geschäfte, eine Reihe von Restaurants mit Blick auf den Strand. Der Strand und das Wasser sind super, perfekt für Surfer. Der Ort heißt ja nicht umsonst so.innocent Den Abend gestalten wir mit ein bisschen Muttertagsbastelei und wir haben endlich die Unterkunft auf Bali gebucht.

Den zweiten Tag starten wir mit einem netten Spaziergang ins Sea World. Es sieht greifbar nah aus, wenn man unsere Seite des Ufers direkt rübergucken kann. Wir müssen allerdings 4 Km laufen, was uns unglaublich weit vorkommt, da es schon etwas warm ist. :D Wir haben es aber geschafft! Nach einer kurzen Warteschlange wurde ein Foto von uns gemacht und der Season Pass ausgedruckt. Damit können wir uns frei in den Parks bewegen. Yeeeah! Sea World war schon ganz schön cool, wobei ich es immer noch merkwürdig finde einen Eisbären in einem Klima zu halten, das nicht zu ihm passt. Das hat mich damals in Singapur schon so gewundert. Dennoch war es schön die verschiedenen Tiere zu sehen. Wir hatten sogar das richtige Timing für eine Delfinshow. Hier durfte eine Gruppe von Kindern mit an den Beckenrand, um den Delfin zu füttern und anzufassen. Das war sicher ein einmaliges Erlebnis für die Kinder. Der Park war gar nicht so groß, also wurde aus dem geplanten Tagesausflug ein Halbtagesausflug.

Sea World Achterbahn ... da sind wir durch gefahren :D

Für den Rückweg haben wir uns in den Bus gesetzt, weil wir nicht mehr wirklich laufen wollten. Wir brauchten erst mal eine Pause von dem ganzen Laufen. Den Spaziergang am Nachmittag/ Abend haben wir auch recht kurz gehalten. Der Whirlpool hat gerufen und die Beine haben „Ja auf jeden Fall“ gesagt.

Irgendwie lässt uns das Wetter hier ein bisschen im Stich. Wir wollen doch noch den Bauch etwas bräunen, aber daraus wird erst mal nichts. Es ist einfach bewölkt und die Sonne hat keine Chance. Ich wollte meiner Geldbörse noch einmal eine Chance geben, also sind wir in die Pacific Fair gefahren. Hier hätte ich auch jeden Menge kaufen können, aber irgendwie war nicht das Richtige dabei. Wie traurig! Jetzt habe ich keine Lust mehr. :D Vom Pacific Fair haben wir uns dann nochmal auf den Weg zum Surfer's Paradise gemacht. Hier sind wir noch ein wenig durch die Straßen geschlendert, haben uns etwas zu essen geholt und sind damit an den Strand gegangen. Hier wurden wir von aufdringlichen Möwen beim Essen beobachtet und gestört. Die Tiere sind ganz schön frech.undecided Wir haben uns trotz Wolken an den Strand gesetzt und wurde kurze Zeit später mit etwas Sonne belohnt. Dieser Tag war sehr ruhig, das muss ja auch mal sein.

was für ein cooles Gebäude :) Surfer's Paradise Huch.. was macht das denn hier? :D

Unseren letzten Tag in Southport haben wir im Warner Bros. Movieworld verbracht, wobei es eigentlich wieder nur ein Halbtagesausflug war. Der Park war auch nicht wirklich groß und es war sogar noch ein Fahrgeschäft geschlossen. Unser erstes Fahrgeschäft war der Scooby Doo Spooky Coaster. Ich höre nie wieder auf Tobi, wenn es um Fahrgeschäfte geht. „Nene die Bahn ist sicher nur spooky.. also mit Erschrecken“..von wegen. Das Ding ist irgendwann einfach in einem Aufzug hochgefahren und dann rückwärts gefahren. Danach hat es sich gedreht und eine fiese Kurvenstrecke gefahren. Bei solchen Fahrten denke ich immer, dass ich jeden Moment herausfalle. :D Tobi hat sich eine Stuntshow angesehen, die hat ihn aber anscheinend nicht überzeugt. Er hat sie früher verlassen und so konnten wir in eine 4D Show vom Road Runner gehen. Ich werde verrückt, da kommt das Kind in mir durch. :D Das war meine erste 4 D Show und es hat echt Spaß gemacht mit dem ganzen Gewackel, der Luft und den Wasserspritzern. Zwischendurch gab es eine kleine Mittagspause, allerdings haben wir uns nichts vor Ort gekauft. Es war einfach üüüühübertrieben teuer. Gut, dass wir uns was eingepackt haben. Nach der Pause hat Tobi sich dann noch eine Fahrt auf der Green Lantern gegönnt. Die war ja nichts für mich, weil sie Schrauben eingebaut hat und man auch kopfüber fährt. Igitt! Tobi hatte aber Spaß und ich habe ein Echse oder ein echsenähnliches Tier gesehen. Das ist einfach so im Park herumgelaufen. Wieso auch nicht?!laughing

Das war ein Vormittag voller Spaß, da haben wir unseren Season Pass ja schon gut genutzt. Wenn wir länger in einer Unterkunft sind entwickelt sich eine Art Routine. Hier ist es auf jeden Fall der Whirlpool. Diesen haben wir noch ein letztes Mal genutzt, wobei wir mit den Uhrzeiten schon ganz schön variieren. Diesmal waren wir nachmittags dort. Danach hatte ich dann nochmal Zeit einen kurzen Ausflug zum Wasser zu machen um die Aussicht zu genießen. Morgen geht es schon weiter zu unserem letzten Ziel hier in Australien. Brisbane, wir kommen!

 

Suffolk Park

Freitag, 06.05.2016

Vier Tage in Suffolk Park und es gab doch mehr zu sehen als gedacht. Dieser Ort ist nicht gerade groß, aber er bietet eine gute Anbindung nach Byron Bay oder Lennox Head. Wie fasse ich diese Tage nur zusammen? Wir hatten das Glück oder auch nicht, dass wir die Fahrräder der Unterkunft nutzen konnten. Unser Glück war es, da wir so eine Menge Geld gespart haben. Ohne Auto ist es in so einem Ort wie Suffolk Park schon nicht so einfach andere Orte zu erreichen. Also merken wir uns für den nächsten Besuch in Australien, dass wir uns ein Auto mieten sollten. :D

Die erste Tour mit dem Fahrrad war schon ein reines Abenteuer, da die Bremsen nicht funktioniert haben. Zu Hause dürfte dieses Fahrrad auch einfach nicht im Straßenverkehr unterwegs sein. Unser erstes Ziel war Byron Bay. Der Ort ist nicht sehr groß, hat aber einen schönen Strand zu bieten. Die kleinen Geschäfte und Restaurants in den Nebenstraßen erinnern mich an ein Feriendorf. Hier hören wir viele deutsche Wörter, der Ort ist nicht nur bei Surfern beliebt, sondern auch bei Backpackern. Der erste richtige Tag am Strand und wir tun einfach mal Nichts außer ein bisschen Musik hören. Das ist ein ganz neues Gefühl. Wir haben nur leider eine etwas ungünstige Uhrzeit gewählt, um an den Strand zu gehen. Es war 11 Uhr und die Sonne hat ganz schön geknallt. Egal, wir haben es ein bisschen ausgehalten und uns zwischendurch im Wasser abgekühlt. Irgendwann wurde es uns dann aber doch zu heiß und wir sind durch Straßen und Geschäfte stöbern gegangen. Es gibt viele verschiedene Restaurants, den ein oder anderen Frozen Joghurt Laden, einen kleinen Spar und Souvenirläden. In einem Frozen Joghurt Laden haben wir uns einen Smoothie und Proteindrink gegönnt. Mein Smootie war ganz schön lecker, Tobis Proteindrink war zu gesund. laughing In dem Laden konnte man sich aber seinen Frozen Joghurt komplett selbst zusammenstellen. Das war schon ganz schön cool. Am Ende gab es die Möglichkeit das Gewicht des Joghurts zu schätzen. Wenn man richtig schätzt ist der Frozen Joghurt gratis. Die beiden Mädels, die zeitgleich mit uns dort waren, haben es leider nicht geschafft. Danach ging es ein paar Läden weiter zu den Souvenirs. Mein Glück! Ich habe jetzt endlich einen coolen Magneten für meinen Türrahmen. Das Warten hat sich also gelohnt. smile Tobis Sushiradar hat auch hier wieder super funktioniert. Ein paar Läden weiter gab es Sushi, es sah gut aus und war gar nicht so teuer.

Kreativität am Strand von Byron Bay

Gut gestärkt sind wir dann durch die Buchläden gelaufen, die wir finden konnten. Hier haben wir leider nicht das gefunden was wir gesucht haben. Es war aber auch noch zu früh, um zur Unterkunft zurückzufahren. Also ging es nochmal an den Strand, diesmal zum Spazieren. Der Strand war auch gar nicht so voll, im Wasser waren einige Surfschüler und Kayakboote. Diese waren auf der Suche nach Delfinen. Wir sind den Strand entlang bis zu einem Aussichtspunkt gelaufen. Von hier konnten wir die Kayakboote und noch mehr Surfer sehen. Die Aussicht auf die Umgebung war einfach wunderbar!

Auf dem Rückweg mussten wir noch ein bisschen was für unser Abendessen und Frühstück einkaufen. Die frischen Sachen haben wir beim Spar nicht weit von uns entfernt gekauft. Für den kurzen Weg war ich wohl etwas überladen. Kurz hinter einem Kreisverkehr habe ich das Gleichgewicht und die Einkaufstüten verloren, bin dann über die Tüten drüber gefahren und konnte noch rechtzeitig vom Fahrrad abspringen. So ein Mist, dieses Fahrrad ist einfach eine Gefahr für mich und ich bin eine Gefahr für die Leute um mich herum. :D Ich hatte natürlich die Eier fürs Frühstück in der Tüte, die waren dann jetzt platt. Nun ja, das war ja erst der erste Tag.

Am zweiten Tag haben wir den Tallow Beach besucht. Der Strand ist kaum 1 Km von uns entfernt. Sascha, unsere Vermieterin, hat uns erzählt, dass es dort einen „Tea Tree Lake“ gibt. Dieser sieht aus wie schwarzer Tee und soll gut für die Haut sein. Es gibt wohl viele Menschen, die darin baden gehen. Bei unserem Versuch an den See zu kommen haben wir auch tatsächlich eine junge Dame gesehen, die nackt baden gegangen ist.

Tea Tree Lake

Auf dem Rückweg sind wir dann einem Paar vorbei gelaufen, die auch nackt im Wasser waren. Die Australier haben kaum Probleme damit so viel Haut zu zeigen. wink Diesen Tag wollten wir auch nutzen, um unseren Bauch etwas zu bräunen. Es kann ja nicht sein, dass die Arme und Beine so schön braun sind, aber der Bauch nicht. Aber auch heute haben wir es nicht lange in der Sonne ausgehalten. Wir sind wohl keine richtigen Strandurlauber. Wir haben ein bisschen die Gegend erkundet und sind dann im Brokenhead Nature Park gelandet. Hier gab es einen Trampelpfad, dem wir natürlich gefolgt und an einem schönen Aussichtspunkt ausgekommen sind. Das Bild kam uns irgendwie bekannt vor. Das lag wohl daran, dass Sacha uns ein Video von diesem Punkt gezeigt hat. Von diesem Aussichtspunkt konnten wir die „Three Sisters“ sehen und ein Stück weiter konnten wir in eine Bucht gucken, in der das Wasser wieder so klar war. Es ist einfach unglaublich wie klar das Wasser einfach ist und wie viel man sehen kann.

Three Sisters Brokenhead Point + Three Sisters Tobi darf einmal posen.... und ich auch

Sonstige Informationen :D

Nach diesem super Ausflug brauchten wir erst einmal eine Verschnaufpause in der Unterkunft. Der Schatten tat uns dann auch ganz gut. Nachmittags ging es dann wieder nach Byron Bay. Wir mussten ja irgendwie unser Busticket für Samstag organisieren und wir waren hungrig. Heute gab es ein Weg am Sushi vorbei. Wir hatten Hunger also gab es eine SUSHI-MITTAGSPAUSE. innocentAuf dem Weg zur Unterkunft gab es diesmal keinen Zwischenfall, alles ist unversehrt angekommen.

Donnerstags gibt es in Byron Bay morgens einen Farmer Market. Wie praktisch, dass wir an einem Donnerstag hier sind. Den Markt haben wir uns nicht entgehen lassen. Hier verkaufen die Bauern ihre eigen angebauten Produkte. Der Platz für den Markt war nicht sehr groß, aber dennoch waren einige Menschen dort und sind auch mit vielen Lebensmitteln zu ihren Auto gegangen. Dieser Wochenmarkt könnte auch bei uns in Kempen sein. Der einzige Unterschied zu einem Wochenmarkt bei uns waren die Art der Stände. Bei uns findest man zwischendurch noch Anhänger als Verkaufsstelle. Hier gab es nur Pavillons als Verkaufsstellen. Wir haben für den Markt viel zu viel Zeit eingeplant, also mussten wir gucken was wir um halb 10 machen. Wir haben uns auf den Strand geeinigt. Tobi ist schon einmal vorgefahren und ich wollte mir noch kurz etwas zu trinken holen. Den Vormittag haben wir in Byron Bay verbracht, bevor es dann nach einer kurzen Pause in der Unterkunft mit dem Bus nach Lennox Head ging. Hier wollten wir eigentlich zuerst eine Unterkunft buchen. Das haben wir aber zum Glück nicht gemacht, denn von dort wären es an die 20 Km bis Byron Bay gewesen. Das ist zu weit, um mit dem Fahrrad zu fahren und zu teuer für tägliche Busfahrten. Der Ort ist recht klein und erinnert auch an ein Feriendorf. Die Häuser, die hier stehen, sehen etwas hochwertiger und gehobener aus. Es gibt tatsächlich schlechtere Anblicke! Wir sind ein Stück am Strand gelaufen und haben einfach unsere ersten freilaufenden Pelikane gesehen. Wir verrückt das einfach ist. Ich musste direkt an den Pelikan aus „Findet Nemo“ denken. :D Wir konnten gerade noch ein Foto machen bevor sie sich auf den Weg ins Wasser gemacht haben. Nicht weit vom Strand haben wir einen Weg rauf auf einen Hügel entdeckt. Wie sich herausstellte war es der „Pat Maton Lookout“. Hier mussten wir ein paar Treppen steigen, um eine weite Sicht auf den Hügel von Brokenhead und bis zum Byron Bay Leuchtturm zu genießen. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt haben wir ein paar Fische gesehen, die im Wasser gesprungen sind und Schnorchler, die im Wasser vor sich hin getrieben sind. :D Für diese Aussicht hat sich der Ausflug hier hin gelohnt! Da wir nicht von halb 4 bis halb 6 oder so auf den Bus warten wollten, haben wir uns etwas beeilt, um den Bus um kurz vor 4 zu erwischen.

Markt in Byron Bay Lennox Head Pat Maton Lookout

Abends ist dann noch ein weiterer Gast in der Unterkunft angekommen und meine anfänglich Idee von einer WG löste sich in Luft auf. Luke und Sacha wohnen alleine im Haus vermieten aber die beiden Zimmer, die noch übrig sind. Der neue Gast kommt aus Brisbane und ist aus geschäftlichen Gründen in dieser Umgebung unterwegs.

Der letzte Tag in Suffolk Park bedeutet gleichzeitig Halbzeit für uns in Australien. Da sind die zwei Wochen aber schön schnell an uns vorbei gerauscht. Heute haben wir wieder einen sportlichen Punkt auf unserem Tagesplan stehen. Wir wollen den Byron Bay Lighthouse Trail (3,7 Km) laufen. Mit ein wenig Verspätung können wir die Wanderung gegen 10:00 Uhr beginnen. Die Sonne steht schon recht hoch und es gibt noch nicht so viele Wolken. Auf dem Weg zum Leuchtturm war es etwas anstrengend. Das lag zum einen an der Sonne und auch ein bisschen an meiner Kondition. Die ganzen Treppen waren doch etwas anstrengender als gedacht. Hui Hui :D Vor dem Leuchtturm gab es einen Aussichtspunkt, den östlichsten Punkt von Australien, hier ging wenigstens etwas Wind. Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Das war auch gut so! Wir haben nicht nur Gruppen mit ihren Kayaks gesehen, sondern auch Delfine. Ich habe gedacht ich spinne. Erst haben wir 5 Delfine gesehen und als wir Richtung Leuchtturm gelaufen sind haben wir bestimmt 15 Delfine gesehen. Es war unglaublich wie gut wir sie von oben sehen konnten. Jetzt haben wir schon ganz schön viele Tiere gesehen. :) Wie cool muss es bitte sein dort zu stehen und Wale vorbei schwimmen zu sehen. Ich muss auf jeden Fall nochmal hier hin. Kurz vor dem Leuchtturm habe ich noch ein interessantes Schild entdeckt. Hier wird einem gratuliert, dass man sich entschieden hat zu Fuß zu laufen und was man machen könnte, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Darüber sollten Tobi und ich jetzt mal nicht nachdenken mit den ganzen Kilometern, die wir auf unserer Reise zurücklegen. Vom Leuchtturm aus ging der Trail dann weiter durch eine Art Regenwald. Nach dem Schlangenbild, das Sacha uns gezeigt hat, versuche ich immer alles im Blick zu behalten. Das ist gar nicht so einfach, da ich auch aufpassen muss, dass ich nicht stolpere. Das ist etwas viel, aber irgendwie schaffe ich den Weg ohne mich zu verletzen. Die einzigen Tiere, die wir in diesem Waldstück gesehen haben, waren Truthähne. Das ist ja auch ganz klar, die gehören in einen „Regenwald“. :D

Wer findet die Delfine? :) Byron Bay Lighthouse  Kompass am östlichsten Punkt AustraliensPünktlich zum Mittagessen sind wir bei Subway eingekehrt und haben uns für den Rückweg zur Unterkunft gestärkt. Hier haben wir uns ein bisschen erholt und unsere Handtücher gewaschen.

Nachmittags ging es dann nochmal zum Strand ganz bei uns in der Nähe. Die Sonne ist so schnell hinter den Bäumen verschwunden, da konnten wir gar nicht richtig lange in der Sonne liegen. Egal wir haben ja noch ein paar Tage Zeit. Der letzte Abend ist wieder sehr ruhig. Wir packen unsere Taschen und versuchen Pancakes zu machen. Dieser Haufen von Teig hat mich ein bisschen an das Pancakedesaster auf Bali erinnert. Es hat geschmeckt, das reicht für den Anfang.

Morgen geht es dann weiter nach Southport, an der Gold Coast. Mal schauen was uns da so erwartet. Unsere Unterkunft sieht auf jeden Fall sehr vielversprechend aus...

 

Von Newcastle nach Suffolk Park

Donnerstag, 05.05.2016

Nach vier Nächten in Newcastle ging es für uns weiter zum nächsten Ort. Unser Ziel heißt Suffolk Park, wobei wir auf dem Weg dorthin einen Zwischenstopp in Coffs Harbour eingelegt haben. Wir mussten uns tatsächlich einen Wecker stellen. Wie ungewohnt! Wir hatten Plätze für den Zug um 9:36 Uhr reserviert. Also mussten wir um kurz nach 9:00 los. Chris war so nett und hat uns bis zur Zugstation gefahren. Zum Glück, denn es hat stark geregnet. Der perfekte Tag, um im Zug zu sitzen, da wir draußen Nichts verpassen. Wir haben uns mit einer kurzen Umarmung von Keirra verabschiedet. Zara kam erst raus als wir schon im Auto saßen, also konnten wir uns nur mit einem Winken von ihr verabschieden. Keine 15 Minuten später waren wir schon an der Zugstation und der Zug kam auch noch pünktlich. So konnte die 6 stündige Zugfahrt losgehen. Anfangs habe ich gedacht, dass die Zugfahrt ewig dauern würde. Da habe ich mich wohl getäuscht, die Zeit verging doch schneller als angenommen. Diese gleichmäßige Bewegung vom Zug hat meine Müdigkeit noch weiter verstärkt und irgendwann bin ich dann eingenickt. Dabei wollte ich das doch nicht. undecided

Während der Zugfahrt hatten Tobi und ich genug Zeit wieder neue Pläne zu schmieden. Einer davon heißt „Lass mal den Flug von Bangkok nach Hause umbuchen“. Während der Reise können wir gut planen, dafür müssen wir das Recherchieren vor einer Reise nochmal üben. In den kurzen Phasen, in denen wir Internet hatten, haben wir das Klima für Chiang Mai und die Inseln Thailands nachgeguckt. Beides war nicht so berauschend. Das eine war nass und das andere heiß. Nach der Sri Lanka Geschichte bin ich jetzt vorsichtig mit heißen Klimazonen. Wir haben natürlich nicht einfach so umgebucht. Wo kämen wir da nur hin? Wir haben die Umbuchungsgebühren gegen die möglichen Kosten für die letzten 9 Tage berechnet. Es hat tatsächlich Sinn ergeben umzubuchen. Thailand ist ja zum Glück ein Reiseziel, das etwas schneller als zum Beispiel Australien zu erreichen ist. Hier lohnt es sich auch mal für zwei Wochen hinzufliegen. Wir haben aber auch jetzt wieder eingesehen, dass es gar nicht sein muss alle Flüge im Voraus zu buchen. Falls es so eine Reise nochmal geben sollte ist ein bisschen mehr Flexibilität vorteilhaft. Man lernt ja nie aus! Zum Glück war diese Geschichte jetzt nicht ganz so teuer. Somit kommen wir also schon 29.05 anstatt dem 07.06 nach Hause. Das ist doch auch schön, so können wir alle etwas früher und unsere Souvenirs verteilen. Ja ihr lest richtig, wir bringen das ein oder andere Souvenir von unserer Reise mit. Dafür schaffen wir irgendwie Platz in unserem Gepäck.laughing

Genug von unseren verrückten Ideen. Die Zugfahrt war recht angenehm. Wir hatten zwar die ein oder andere Schnarchnase im Abteil, aber die wurden dann von einem älteren Herren übertönt. Er saß nicht weit weg von uns und irgendwann hat der Gute angefangen seine Lieder von seinem iPod mitzusingen. Wobei singen jetzt etwas übertrieben ist, zwischendurch hat es sich wie ein Weinen angehört. Hauptsache er hat Spaß! :D Das Highlight der Fahrt war dann aber das Känguru, das ich an den Gleisen ins Weite habe hüpfen sehen. Da macht die Zugfahrt gleich noch viel mehr Spaß. Auf dem Rest der Strecke habe ich leider keins mehr gesehen. Wir sind ja zum Glück noch ein paar Tage hier, da wird sich doch sicher das ein oder andere Känguru nochmal sehen lassen. smile Wir sind pünktlich in Coffs Harbour angekommen und es hat natürlich geregnet. Das macht keinen Spaß mit dem Gepäck! Ich habe auch leider meinen Regenschutz für den Rucksack zu Hause gelassen. Ich war ja fest davon überzeugt, dass ich ihn nicht brauche. Zum Glück habe ich den Regenschirm aus Sydney noch nicht entsorgt, er musste jetzt versuchen den Regen von meinem Rucksack fernzuhalten. Wir sind sonntags Nachmittag in Coffs Harbour angekommen und wie sollte es anders sein fahren anscheinend keine Busse mehr. Wir wollten zunächst zum 2 Km entfernten ALDI laufen, um zu gucken ob da vielleicht noch Busse fahren. Der Regen wurde aber so fies, dass wir das gelassen haben. Tobi hat dann unseren Vermieter angerufen, er war so freundlich und hat uns abgeholt. Wir haben dann noch einen kurzen Stopp bei ALDI eingelegt, damit wir auch eine Kleinigkeit zum Abendessen haben. Kaum sind wir in der Unterkunft verschwinden wir direkt aufs Zimmer, um unseren Umbuchungsplan umzusetzen. Das ging irgendwie schneller als gedacht. Also blieb noch Zeit für den ein oder anderen Eintrag in meinem Reisetagebuch. Ich hänge da leider etwas hinterher. Unser Abendessen haben wir vor dem Fernseher mit Kugan und seiner Frau verspeist. Es lief „The Voice“ und es war interessant sich mal die australische Version anzugucken. In einer der vielen Pausen haben wir uns dann aber auch wieder verabschiedet und sind auch recht früh ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag ging es mit dem Zug nach Grafton und dann mit dem Bus nach Suffolk Park. Allerdings hatten wir wieder Zeit zwischen dem Verlassen der Unterkunft und der Abfahrt des Zugs. Wir haben den Bus ins nahe gelegene Plaza genommen und haben da den Mittag verbracht. Nach einem Snack und dem Einkauf fürs Abendessen in Suffolk Park sind wir Richtung Wasser gegangen und haben da noch etwas die Sonne genossen. Die Zugfahrt dauerte nur 3h, das war ja ein Kurztrip im Vergleich zur letzten Fahrt. Wir hatten eine Seniorengruppe in unserem Waggon sitzen, die hat während der Fahrt für viel Unterhaltung gesorgt. Gegen Abend sind wir in Grafton angekommen und konnten direkt in den Bus umsteigen. Die Fahrt dauerte 3h und hat im Dunkeln kein Spaß gemacht. Sie war sehr ruckelig und wir konnten draußen natürlich Nichts sehen, weil es dunkel war. Die nächste Fahrt sollte auf jeden Fall im Hellen sein, so können wir wenigstens etwas von der Landschaft sehen. Um 21:00 Uhr sind wir in Suffolk Park angekommen. Die Unterkunft war nur 800m von der Busstation entfernt, so mussten wir nicht ganz so weit laufen. Suffolk Park wird also für die nächsten 5 Nächte unser Start- und Zielpunkt für weitere Ausflüge sein.

Newcastle in New South Wales

Sonntag, 01.05.2016

Nach 5 Nächten in Sydney geht die Reise weiter. Unser nächstes Ziel heißt Newcastle. Die beiden Orte liegen etwas über 160 Km voneinander entfernt und die Fahrt mit dem Zug hat ca. 2 ½h gedauert. Wir haben uns direkt Plätze mit zwei Sitzbänken á 4 Plätzen reserviert. Wir haben ja jetzt schließlich ein Gepäckstück mehr dabei. Unsere Plätze waren auch so gut wie belegt. Das hat aber einen Mann überhaupt nicht gestört. Er saß fast die ganze Zugfahrt mit seiner Zeitung neben mir. Bei der nächsten Zugfahrt haben wir unsere eigenen Sitzplätze, die müssen wir dann vorher wirklich reservieren. :D Die Zugfahrt war aber sehr ruhig und angenehm. Im Vergleich zu den Fahrten in Sri Lanka war sie ein wahrer Traum. Von der Zugstation mussten wir noch ein Stück zur Bushaltestelle laufen. Von dort mussten wir auch nicht so weit fahren, um dann „nur“ noch 900m bis zur Unterkunft zu laufen. Das waren die längsten 900m, die wir erleben durften. Tobi hat zum Glück das zweite Gepäckstück getragen, aber jeder hatte ja seinen vollen Rucksack. Das war doch etwas anstrengender als gedacht. Mein Rucksack war wirklich bis zum Rand der Taschen gefüllt. Ich weiß nicht wie die Leute es schaffen mit ihren 120L Rucksäcken durch die Gegend zu laufen. Meine 7 oder 8 Kg waren mir ja schon zu schwer. yell

Die Reise kann weitergehen..

Endlich haben wir es geschafft, Hausnummer 92, wir sind da. Wir wurden auch freundlich von unseren Vermietern Chris und Keirra empfangen. Nach dem wir unsere Taschen in unser Zimmer gepackt haben gab es eine kurze Führung durch das Haus. Es ist ebenerdig, hat aber alles was das Herz begehrt. Es gibt drei Schlafzimmer, eins für uns, das andere ist ein Kinderzimmer und dann das Schlafzimmer von den beiden. Das Haus ist nicht sehr groß, aber es gibt genug Platz für alle wichtigen Sachen. Die Tage hier werden sicher schön.

Ein Traum von einem Bett :D

Den Nachmittag haben wir auch fleißig genutzt, um das Blackbutt Reserve, ganz bei uns in der Nähe, zu erkunden. Hier haben wir unsere ersten Koalas gesehen. :) Die waren vielleicht gemütlich. Das Reserve ist sehr schön. Es gibt einen langen Holzweg, den man entlang der Gehege laufen kann. Mit ein bisschen Glück und Geduld kommen auch ein paar Tiere aus ihren Verstecken und zeigen sich von ihrer besten Seite. Außer die Emus, die schienen frech zu sein. Immer wenn wir ein Foto von einem Känguru machen wollten kam ein Tier auf uns zu und hat komische Geräusche gemacht. Da sind wir lieber weitergegangen. Wer weiß was die Tiere machen. surprised

  ganz schön neugierig!

Unsere Beine wollten uns nicht mehr richtig tragen also sind wir Richtung Straße gelaufen, um einen Bus zu erwischen. Das Bussystem ist hier etwas anders. Wenn du in einem Bus mit der richtigen Zahl mitfahren möchtest musst du dem Fahrer ein Zeichen geben. Sonst fährt er einfach an der Haltestelle vorbei. Wir waren natürlich viel zu ungeduldig und haben gedacht der Bus kommt doch nicht mehr. Also sind wir los gelaufen und keine Minute später ist unser Bus an uns vorbeigefahren.

Uns blieb also nichts anderes übrig als bis zum Westfield Shopping Center zu laufen. Außer ein paar Joggern waren wir wohl die einzigen Deppen, die diese Strecke gelaufen sind. :D Wir haben noch ein paar Abstecher in die Outdoorgeschäfte gemacht, die auf diesem Riesenplatz zu finden waren. Hier reihen sich Möbel-, Lebensmittel-, Schreibwaren-, und Outdoorgeschäfte nebeneinander auf. Um in das Shoppingcenter zu kommen muss man nur eine Straße überqueren und man findet alles was das Herz begehrt. Auf dem Weg zum Shopping Center sind wir an einem Sushiladen vorbeigekommen und Tobi hat sich den fünften Tag in Folge (oder so) Sushirollen to go gegönnt. Die sind aber auch lecker und gar nicht mal so teuer. Das werden wohl sushilastige Tage hier unten in Australien. Den ersten Tag haben wir sehr gut herum bekommen. Abends haben wir dann endlich mit den lieben Eltern und Pero geskyped. Es war auch mal wieder schön zu hören was die andere Hälfte der Familie während ihres Abenteuers so erlebt. Uuuuund es war natürlich super Pero zu sehen, auch wenn er die meiste Zeit geschlafen hat. :D Abends haben wir dann noch wie Verrückte nach weiteren Unterkünften gesucht, die auch nur ansatzweise in unser Budget passen. Das wird schwierig. Um Mitternacht hatten wir nur keine Lust mehr, wir waren müde, das Bett war bequem. Wir wollten einfach nur noch schlafen.

Hier haben ich das erste Mal seit langem durchgeschlafen und das gleich fast 8h. Was für eine erholsame Nacht. Nach so viel Schlaf konnten wir auch wieder klar denken und haben uns überlegt wie wir das Problem mit den weiteren Unterkünften lösen. Wir verlängern den Aufenthalt in Newcastle um eine weitere Nacht, fahren mit dem Zug nach Coffs Harbour. Dort schlafen wir eine Nacht und fahren dann über Grafton nach Suffolk Park. Wir hätten die Strecke auch durchfahren können, dann wären wir aber 12h unterwegs gewesen. So lange wollte ich jetzt nicht im Zug sitzen. Der Zwischenstopp in Coffs Harbour ist eine gute Idee. Sobald wir die Tickets reserviert haben buchen wir die Unterkünfte. Den zweiten Tag in Newcastle haben wir ein bisschen für Sightseeing genutzt. Wir sind den Anzac Memorial Walk, entlang der Küste, gelaufen. Die Aussicht auf das Wasser und die Felsen war schon richtig schön. Es war sehr sonnig an diesem Tag und es waren auch einige Surfer im Wasser. In einem abgetrennten und auch ruhigerem Bereich waren ein paar ältere Leute zum schwimmen. Das war das perfekte Freibad. Kaum Wellen, klares Wasser und es sah auch gar nicht so tief aus.

Newcastle vom Memorial Walk

Von der Küste ging es dann etwas weiter in die Stadt. Die historische Kirche wollten wir uns nicht entgehen lassen. Dort haben wir einen kurzen Stopp eingelegt und haben bei der Hitze festgestellt, dass wir Durst haben. Die Straßen sind hier auch echt hügelig, das ist vielleicht ein Wadentraining. Das bin ich gar nicht gewohnt. :D Wir haben uns ein nettes kleines Café gesucht, so dass Tobi seinen Kaffee bekommt und wir mal kurz verschnaufen können. Die Straße hätte mit ihren Häusern und kleinen Geschäften auch irgendwo mitten in Holland sein können. Es gibt hier viele Gebäude und auch die Strände mit ihren Buchten, die einen in Gedanken nach Holland verschwinden lassen. Tobi hatte seinen Kaffee und ich hatte immer noch Durst. Da man innerhalb der Stadt kostenlos mit dem Bus fahren kann haben wir uns in den Bus gesetzt und sind zum Aldi gefahren. Dieser sah noch ein bisschen moderner aus als die die wir bis jetzt gesehen haben. Das kostenlose Busfahren eröffnet einem ganz neue Möglichkeiten. Auf unserer Reise durch die Stadt sind wir auch noch in einen Tierfachhandelmarkt gegangen. Was haben wir gemacht? Genau, wir haben geschaut was die hier für Purina Marken verkaufen. Wir sind glaube ich etwas verrückt, aber es hat tatsächlich Spaß gemacht durch diesen Markt zu stöbern. Leider haben wir noch nicht das richtige Geschenk für Pero gefunden. Aaaaber… was nicht ist, kann ja noch werden. :)

An dieser Stelle werde ich jetzt nicht ausführlich davon berichten was wir uns in welchem Shopping Center angeguckt haben. Es ist ja schon schlimm genug, dass diese Centre immer wieder unsere Anlaufpunkte sind. tongue-out

Abends sind wir dann in Richtung Leuchtturm von Nobby Beach gelaufen. Die Bucht neben dem Leuchtturm scheint hier wohl recht bekannt zu sein. 2007 ist in dieser Bucht ein Containerschiff aufgrund eines heftigen Sturms gestrandet. Ich konnte es kaum glauben als Chris uns das bei der Ankunft erzählt hat. Das musste ich erst mal bei Google bzw. Youtube suchen. Was hier alles für Sachen passieren, verrückt!

in Wirklichkeit sieht es noch schöner aus!

Am Freitag haben wir dann unsere Tickets für die Fahrten Richtung Suffolk Park gebucht. Das ist also schon mal save. Kaum haben wir den Bahnhof verlassen haben wir auch die nächsten beiden Unterkünfte gebucht. So sind unsere Schlafplätze bis zum 07.05 gesichert. Yes!

Eigentlich wollten wir zu einer Lagune, aber irgendwie lief alles schief. Wir haben den Bus verpasst, also mussten wir laufen. Die Straße war ätzend zum laufen und an der Stelle wo es in den Wald hätte gehen sollen war kein Weg. Es war sehr warm in der prallen Sonne. Da haben wir uns gedacht „lass mal nicht weitergehen, bevor wir das nachher nicht finden“ Also sind wir ein paar Straßen weiter gegangen und haben da auf den Bus gewartet, der uns in Richtung Strand bringen sollte. Auf dem Weg durch eine Siedlung haben wir ein Echse am Rand des Weges gesehen wo wir lang wollten. Tobi ist einfach mitten auf dem Weg stehen geblieben und ich wäre fast gegen ihn gelaufen. Im ersten Moment habe ich nur den Kopf gesehen und dachte es sei eine Schlange, war es aber zum Glück nicht. Weiter zur Bushaltestelle meinte Tobi nur „ Achja wenn du eine Schlange sehen solltest, renn bloß nicht weg. Bleib ruhig und mache ruhige Schritte nach hinten“ Wie beruhigend. :D Auf dem Weg zum Strand mussten wir doch noch mal einen Stopp in der Westfield einlegen. Wir brauchen irgendwas wo wir uns drauf setzen bzw.- legen können. Mit ein wenig Geduld und Suchen hat Tobi ein Pack Handtücher gefunden, die nicht so teuer waren. Die nehmen wir und dann ab zum Strand, auch wenn es bewölkt ist. Wir wollen nicht mehr laufen, wir wollen uns endlich ausruhen. Wir haben es fast eine Stunde geschafft am Strand zu sitzen, dann wurde es doch etwas frisch und wir wollten ja unsere Busse zur Unterkunft noch erwischen. Erst gab es noch einen kleinen Boxenstop an der Westfield, wir wollten Sushi essen. :D Da war uns aber leider schon klar, dass es keinen Bus mehr zur Unterkunft gibt. Also haben wir uns schon mal darauf vorbereitet, dass wir die letzten 900m laufen müssen. Aber wir hatten Glück! Chris und Keirra sind an uns vorbei gefahren. Er hat Keirra und seine Tochter wohl am Haus abgesetzt und hat uns dann eingesammelt. Wie nett von ihm! Wir haben jetzt auch seine Handynummer, falls wir wieder einmal den Bus nicht kriegen sollten.

Unser letzter Tag in Newcastle war sehr entspannt. Wir haben wieder geschmeidig bis 9:00 Uhr geschlafen, in Ruhe gefrühstückt und unsere Wäsche gewaschen. Kaum hing die Wäsche auf der Leine mussten wir diese auch schon wieder abnehmen, da Tropfen vom Himmel fielen. Laut Wettervorhersage sollte da auch noch ein bisschen Regen kommen, also haben wir die Wäsche in den Trockner gepackt.

Wir sind dann mit dem Bus Richtung Stadt gefahren, da wir uns heute das Newcastle Museum angucken wollten. Es war nicht sehr groß, aber schön gestaltet. Im Raum „Supernova“ waren spannende Stationen für Groß und Klein aufgestellt. Hier konnten man seine Reaktionszeit testen, einen Tornado entstehen lassen oder einfach ein Auto anheben. Es war sehr lustig sich die einzelnen Stationen anzugucken und auch zu testen. Meine Reaktionszeit war nicht die Beste, aber das wusste ich ja schon. foot-in-mouth

 

Nach dem Museum wollten wir noch in Maritime Centre, aber dafür wollten die Eintritt haben. Wir haben ja keinen Goldesel, also lassen wir das ausfallen. Tobi wollte einen Kaffee also haben wir Kaffee gesucht. Hierfür sind wir ein bisschen durch den Fieselregen gelaufen und ein paar Straßen weiter hat Tobi dann auch seinen Kaffee bekommen. Ich hatte Hunger und wollte dementsprechend auch etwas zu Essen haben. :) Wir mussten uns eh noch etwas für Zugfahrt nach Coffs Harbour kaufen. Da bietet sich ein kurzer Besuch im Supermarkt natürlich an. Dort haben wir uns mit Essen für die Zugfahrt eingedeckt, haben dann noch etwas gegessen und haben Kochbücher im Kmart gekauft. Ich bin total begeistert, dass ich ein recht dickes Kochbuch mit vegetarischen Rezepten für 5 AUS Dollar bekommen habe. Das sind keine 3,5€, das würde ich in Deutschland niemals schaffen. Beim Durchblättern habe ich schon Hunger auf viele Gericht bekommen. :D Ich freue mich schon darauf die Gerichte zu testen. Unser Ausflugstag war somit um kurz nach 15:00 Uhr vorbei. Heute waren wir früh in der Unterkunft, ich wollte die Zeit nutzen, um in mein Reisetagebuch zu schreiben und zu packen. Wir wurden morgens noch zum Abendessen eingeladen. Dafür wollten wir dann auch etwas früher zurück sein. Zara, die Tochter von Chris, ist ein sehr aufgewecktes und verrücktes Mädchen. Kaum hat sie ihre anfängliche schüchterne Art beiseite gelegt hatten wir sehr viel Spaß. Wir haben ein bisschen „Bananas in Pyjamas“ geguckt und dann hat sie die ganze Zeit mit einer Kellerassel gespielt. Diese hatte sie in einem Deckel von einer Babyflasche mit einer Traube dabei, egal wo sie hingegangen ist. Verrücktes Kind! Aaaaaber wir hatten viel zu lachen.

Gegen 18:00 war das Essen fertig und damit fiel der Startschuss für einen langen und lustigen Abend. Es gab Süßkartoffelpürree, Honigmöhren, Brokkoli und Hühnchen mit einem Sesammantel. Das klingt stark nach Paleo, genau das Richtige für Tobi. ;) Das Essen war aber auch wirklich lecker! Chris und Keirra haben sich sogar noch die Mühe gemacht einen Nachtisch vorzubereiten. Es gab Golden Syrup Dumplings mit Vanillesauce. Ich kann das jetzt nicht übersetzen, aber es war lecker. Ich will das nochmal essen bzw. selber machen. Das wird eines der ersten Sachen sein, die ich zu Hause ausprobieren werde. Ansonsten war der Abend wirklich witzig. Zara hat mir viele verrückte Witze erzählt, die ich manchmal nicht verstanden habe. Das lag aber daran, dass ich ihre Aussprache manchmal nicht richtig verstehen konnte. Ich komme mittlerweile mit dem australischen Akzent klar, aber ein Kinderakzent ist nochmal eine ganz andere Liga. :D Keirra und Chris haben schon viele tolle Orte gesehen und werden im Sommer für 6 Wochen durch Europa reisen. Wir haben ihnen so viele Ideen gegeben was sie in Deutschland alles machen können, dass sie glaube ich überfordert waren und nicht wissen was sie wann machen können. Es war auf jeden Fall ein sehr angenehmer und lustiger Abend. Wir fühlen uns hier sehr willkommen und die beiden haben sich auch über unser positives Feedback über ihre Unterkunft gefreut. Hier gibt es wirklich nichts zu meckern. Am liebsten würde ich diese Unterkunft auf dieser Reise einfach mitnehmen. embarassed

Opera House, Harbour Bridge, "The Rocks", Bondi Beach..

Dienstag, 26.04.2016

Wir haben jetzt 4 wundervolle Tage in Sydney verbracht. Ich könnte euch jetzt einen ausführlichen Bericht über jeden einzelnen Tag geben, aber dann würde ich wahrscheinlich die ganze Nacht daran schreiben. Das lassen wir mal besser, ich versuche es wieder so zusammenfassend und vollständig wie möglich für euch zu schreiben. Ihr sollt ja auch wissen was wir so getrieben haben.

Die erste Nacht in Sydney war sehr merkwürdig, die Zeitverschiebung und der lange Flug machen mir ganz schön zu schaffen. Obwohl ich so lange wach war konnte ich einfach nicht einschlafen. Ich lag bestimmt bis 3:00 Uhr wach, aber dann war ich wohl doch irgendwann so müde, dass ich eingeschlafen bin. Um 9:00 bin ich dann total verwirrt aufgewacht und Tobi meinte nur „Hey, lass uns mal besser aufstehen. Wir müssen in den Rhythmus hier kommen“ Das ist mir wirklich schwer gefallen, aber er hatte Recht (wie so oft).

In unserer Unterkunft wohnt ein zweijähriger Schäferhund, der ist echt super verspielt. Sobald die Tür aufgeht kommt er direkt mit dem Ball zur dir und will spielen. Den ersten morgen habe ich dann direkt genutzt, um mich mit ihm anzufreunden. Das hilft ein bisschen gegen den Pero-Entzug. :)

spieeeelen?!

Unser Bett sieht ja nicht sehr ansprechend aus. Wir haben die erste Nacht wieder auf meinem Sarong geschlafen und die Kissen haben Tops von mir überzogen bekommen. Also war unser erstes Ziel ein Inlay zu kaufen. So können wir uns vor den fiesen Flecken auf diesem und eventuell zukünftigen Betten schützen. :D In Sydney sollte es nicht so schwer sein eins zu finden. Hier reihen sich die Outdoorläden ja regelrecht nebeneinander. Nicht weit von unserer Unterkunft ist der „Birkenhead Point“, eine Outlet-Shopping-Mall. Da sind wir dann natürlich direkt mal hingelaufen.

In dieser Mall befindet sich im unteren Bereich auch ein ALDI-Markt. Den haben wir natürlich auch direkt besucht. Kaum standen wir auf der Rolltreppe nach unten stieg schon ein „ALDI-Duft“ in unsere Nase und wir haben uns wie in Deutschland gefühlt. Vom Prinzip her ist das Geschäft wie bei uns aufgebaut, hier gibt es halt nur andere Marken. Wir haben auch geguckt, ob es Papas Lieblingsschokolade „Nussknacker“ gibt. Die haben wir hier aber leider nicht gefunden. Gut, dass der Markt nicht weit weg ist. Wobei die anderen Supermärkte bei uns in der Umgebung auch gut sind und eine super Auswahl an Lebensmitteln haben.

ALDI in Australien

Auch wenn wir in in dieser Mall kein Inlay gefunden haben, gab es dafür viele andere Sachen. Die Temperatur in Sydney ist etwas frischer als erwartet. Dafür sind wir nicht sehr gut ausgestattet. Also mussten wir die ein oder andere Sache zum Anziehen kaufen. Im Esprit-Outlet habe ich mich dann mal ein wenig ausgetobt. Als ich an der Kasse stand habe ich schon zwei 50 Dollar-Scheine bereit gehalten, aber dann zeigt die Kasse nur 49,95 AUS Dollar an. Ich habe gedacht ich spinne, aber es gab einfach auf alle Teile, die es zu kaufen gibt 50%. So gefällt mir das! :D

Nach unserem ersten Shoppingerfolg sind wir zurück zur Unterkunft gelaufen, haben die Einkäufe abgeliefert und uns unsere Jacken angezogen. Es hat einfach geregnet und es waren keine 20 Grad. Wie unhöflich! Egal, wir sind ja nicht aus Zucker. Wir sind so neugierig auf die Stadt, dass uns der Regen nichts ausmacht. Den ersten Tag haben wir eigentlich nur damit verbracht die unterschiedlichsten Einkaufszentren zu besuchen, um unsere Einkaufslisten zu verkürzen. Die Shoppingstraße in Sydney ist viel besucht, aber sie wirkt nicht überlaufen. Die Straßenmusiker verleihen der ganzen Atmosphäre nochmal eine ganz besondere Art. Das Schöne ist ja, dass sich der Gesang auch gut anhört. Ich bin völlig begeistert, die Stadt hat mich einfach seit dem ersten Moment in ihren Bann gezogen! Auch wenn wir den Tag über eigentlich nur von einem Geschäft ins nächste gelaufen sind, wollten wir uns abends das Opera House nicht entgehen lassen. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich es wirklich bis vor das Opera House geschafft habe. Im Hintergrund ist die Harbour Bridge mit ihren mutigen Besuchern zu sehen. Die Besucher haben sich nicht vom Regen abschrecken lassen und sind auf die Brücke geklettert, um die Aussicht zu genießen. Das ist sicher ein einmaliges Erlebnis, was leider außerhalb unseres Budgets liegt.

Die Tage vergehen hier immer so schnell! Kaum verlassen wir morgens die Unterkunft ist es schon fast wieder Zeit zurückzufahren. So fühlt es sich auf jeden Fall an.

Den Sonntag Vormittag habe ich im Medical Centre gleich um die Ecke verbracht. Ich (und ich glaube Tobi auch) hatten einfach genug von dem ganzen Theater mit meinem Bauch und dem Essen. Da habe ich mich angemeldet und im Wartezimmer darauf gewartet, dass sich ein Arzt meine Beschwerden anhört. Eigentlich hätte ich 1 ½h warten müssen, aber ich hatte Glück und wurde recht früh aufgerufen. Der Arzt war wirklich nett und hat sich Zeit genommen sich meine Geschichte anzuhören. Beim Blutdruck und Fieber messen war alles in Ordnung, also kann es nichts Schlimmes sein. Ich bekomme Tabletten verschrieben, die mir helfen sollen. Toi Toi (ich klopfe aufs Holz) zwei Tage später merke ich, dass es mir besser geht. Hoffentlich hat dieses Theater endlich ein Ende und ich kann das Essen wieder genießen. Dafür esse ich doch einfach viel zu gerne. Jeder der schon länger Zeit mit mir verbracht hat kann dem sicher nur zustimmen innocent Kaum habe ich die ersten Tabletten genommen, konnten wir unsere Sightseeingtour starten. Ich lasse mich jetzt von Nichts mehr aufhalten. laughing

Die Sonne scheint, es ist warm und die Laune steigt. Eigentlich wollten wir nach Cocktaoo Island fahren, aber die erste Fähre war voll und die zweite sollte nicht kommen. Irgendwie machen alle an diesem schönen Sonntag einen Ausflug, da waren wir wohl nicht allein. Als Alternative sind wir dann zur David Jones Mall gefahren. Die haben wir dann auch recht schnell wieder verlassen, da es hier wenig in unserer Preisklasse gab. Also haben wir uns in den Zug gesetzt und sind zur Bondi Junction gefahren. Hier gab es auch wieder die ein oder andere Möglichkeit zu shoppen. Es ist erschreckend wie viel Geld wir einfach schon ausgegeben haben. Diese Investitionen mussten aber sein, leider. :D Für den Strand war es leider schon zu kalt, also sind wir nach dem Shopping Ausflug zum Kings Cross gefahren. Das ist eigentlich als DAS Backpackerviertel bekannt. Ja das stimmt, aber hier gibt es auch seeeehr viele Stripclubs und andere „Erwachsenenläden“. Wir waren etwas irritiert und haben hier nicht viel Zeit verbracht, da wir etwas anderes erwartet haben. So ist das nun mal wenn man Erwartungen hat, aber naja. :D

Während unserem Aufenthalt in Sydney war der ANZAC Day. An diesem Feiertag gedenken die Australier den Vorfahren, die im Krieg gedient und all denen, die gefallen sind.

Wir haben nicht viel von den Zeremonien mitbekommen, unser Tag war diesmal sehr gut geplant. Es ging nach Cocktaoo Island. Wir mussten nur eine Haltestelle mit der Fähre fahren und schon waren wir da. Die Insel gilt als UNESCO Welterbe und wurde im ersten Weltkrieg zum Bau und Reparieren von Kriegsschiffen genutzt. An diesem sonnigen Tag war die Insel gut besucht, aber dennoch hatten wir nicht das Gefühl, dass sie überfüllt ist. Wir haben uns glaube ich eine gute Zeit für den Besuch ausgesucht. Es gibt nur wenige Flächen oder Gebäude, die von Touristen nicht betreten werden dürfen. Es war sehr spannend die alten Kräne oder andere Maschinen zu sehen, die früher genutzt worden sind. Wir konnten uns die unterschiedlichen Zonen der Insel angucken und auch durch einen kurzen Tunnel laufen, der den Weg zwischen den beiden Inselseiten verkürzt. Auf einer Seite der Insel war eine Zeltstadt aufgebaut, hier können Besucher schlafen. Es waren tatsächlich einige Zelte belegt und ich habe mich gefragt was die hier wohl machen. Es ist wirklich schön die Insel zu besichtigen, aber dort zu schlafen würde mir glaube ich nicht in den Sinn kommen.

Von Cockatoo Island ging es weiter in den Hafen von Sydney. Auf dem Weg dorthin hat Tobi zwei Delfine im Wasser gesehen. Ich war so von der Aussicht auf die Stadt, dem Opera House, der Harbour Bridge und dem Kreuzfahrtschiff im Hafen abgelenkt, da habe ich gar nicht darauf geachtet was im Wasser schwimmen könnte.

Vom Hafen aus ging es zu Fuß ins Viertel „The Rocks“. Dort hat es überall so lecker nach Essen gerochen, das war unglaublich. Hier haben wir das erste Mal etwas vom Feiertag gemerkt. Die Pubs und die Flächen davor waren voll. Es gab Bier und die Menschen hatten gute Laune. Das hat mich ein bisschen an die Vatertagsstimmung bei uns erinnert. Von diesem Viertel ist nur ein Katzensprung zur Harbour Bridge. Den haben wir auch gemacht und sind ein bisschen auf der Brücke gelaufen. Die Aussicht war einfach der absolute Wahnsinn. In den Tagen hier in Sydney habe ich gefühlte 1000 Fotos vom Opera House aus sämtlichen Perspektiven gemacht. Dieser Ort zählt auf jeden Fall zu meinen Lieblingsorten, an denen ich jemals war. Auch wenn die Stadt etwas teuer ist würde ich immer wieder hierhin zurückkommen.

Nach diesem Fußmarsch ging es wieder zurück in den Hafen und vorn dort aus zum Botanischen Garten. Am Hafen ist auch immer viel los. Es gibt Straßenmusiker, Aboriginies, die ihre Bilder präsentieren oder einfach Künstler, die zeigen wie sie mit dem Rieseneinrad fahren. Es ist sehr belebt und niemand ist aufdringlich. Das gefällt mir. :)

Touri- Ganster in Sydney :D

Opera House von der Harbour Bridge

Der Besuch im Botanischen Garten war sehr erholsam, dort ist es sehr ruhig. Von einem Aussichtspunkt haben wir die Sonne langsam verschwinden sehen. Was für ein schönes Bild.

Die Tage in Sydney gehen erschreckend schnell vorbei. Unseren letzten Tag haben wir auch wieder gut geplant. Wir mussten nochmal zum Birkenhead Point. Mir ist ein Kleidersack in Sri Lanka kaputt gegangen, den musste ich jetzt ersetzen. Bei der Kleidung, die wir gekauft haben brauchen wir nicht nur etwas zum organisieren, sondern auch zum verstauen. Es war einfach so weit. Wir haben unser Gepäckstück gekauft. Das war jetzt auch dringend. Nachdem wir in den letzten Tagen unserem Shoppingrausch nachgegeben haben brauchten wir Platz, um alles zu transportieren. So sind unsere Rücksäcke wieder etwas leerer und wir können sie besser tragen.

Jeden Tag, den wir im Harbour sind, sehen wir ein neues Kreuzfahrtschiff. Als Passagier fände ich es glaube ich doof nur so kurz in dieser wunderbaren Stadt zu sein. Für mich war es aber cool, dass wir ein Kreuzfahrtschiff gesehen haben, wie es am Opera House vorbei gefahren ist. Das übertrifft aber bei weitem nicht, das was ich bei uns an der Unterkunft sehen kann. Über uns ist die Einflugschneise für den Flughafen. Hier fliegen die Flugzeuge so tief, da habe ich immer Spaß dran.

Am letzten Tag haben wir das gute Wetter natürlich nochmal genutzt, um mit der Fähre zu fahren. Diesmal ging es zum Cremorne Point. Die Häuser, die hier in den Buchten stehen sehen schon etwas teurer und gehobener aus. Dann gab es hier noch einen kleinen Leuchtturm zu sehen und natürlich die wunderbare Aussicht auf die Stadt. Egal wo wir hinfahren die Aussicht ist einfach immer schön!

Zum Abschluss haben wir einen Ausflug zum Bondi Beach gemacht und sind da dann noch den Coastal Walk bis nach Bronte Beach gelaufen. Der Sand war so hell und sauber. Im Wasser waren viele kleine Punkte (Surfer mit ihren Brettern) zu sehen. Während wir den Walk gemütlich entlang gelaufen sind und an der ein oder andere Stelle Pause gemacht haben sind viele Jogger an uns vorbei gelaufen. Da hat man ja fast ein schlechtes Gewissen bekommen, wobei wir auch ziemlich viel laufen. Wir laufen halt nur in einem langsameren Tempo. In der Nähe vom Strand haben wir dann noch eine Wiese gesehen auf der kleine Hütten standen und auch Grillplätze. An den Grillplätzen haben tatsächlich junge Leute ihre Sachen zurechtgelegt, um jeden Moment zu grillen. Für so etwas müssen wir uns wohl auch noch die passende Ausstattung zulegen. Barbeque im Freien scheint hier sehr beliebt zu sein.

Die Tage in Sydney haben für viel Spaß, einen Krampf im Oberschenkel und einem Loch in der Geldbörse gesorgt. Ich bin so froh, dass wir das Geld in die Hand genommen haben und früher hierhin geflogen sind. Auch wenn die Entscheidung den Flug zu buchen im ersten und auch noch im zweiten Moment weh tat, haben wir alles richtig gemacht. Ich freue mich schon auf die nächsten Orte und die weiteren Erlebnisse auf diesem weiten Kontinent Down Under . :)

weitere Impressionen..

Möwe á la Bondi Junction Ein Traum von einer Kirche- St. James Cathedral Bondi Beach Coast Walkr .. das schönste Lächeln, das wir zu bieten hatten

Einmal von Colombo nach Sydney bitte..

Sonntag, 24.04.2016

Der Tag der Abreise wird zur Geduldsprobe schlechthin. Ich werde euch die nervigen Einzelheiten ersparen. Nicht, dass ihr nachher einschlaft oder ungeduldig auf das Ende wartet. Wir sind morgen um 11 Uhr aus der Unterkunft weg, da der weg zum Flughafen nicht weit ist waren wir schnell da. So hat unser Flughafenmarathon sehr früh angefangen. Unser Flieger startete abends um 22:55 Uhr. Wie ihr seht haben wir viel Zeit in Colombo am Flughafen verbracht. Wir haben es aber tatsächlich geschafft die Zeit zu überstehen.

Dann ging die Weiterreise endlich los. Von Colombo ging es nach Kuala Lumpur. Der Flug war für mich gar nicht mal so lustig. Im Flugzeug habe ich wohl die ein oder andere Nachwirkung vom wenigen Essen gespürt. Gut, dass ich meinen IPod griffbereit hatte, so konnte ich mich ablenken. Nach unserem 5h Aufenthalt in Kuala Lumpur ging es dann endlich weiter nach Sydney. Der Flug hat knapp 8h gedauert. Dieser war etwas angenehmer als der erste Flug. Wir hatten Plätze in der Quiet Zone und ich hatte meine Sitzreihe für mich allein. Da konnte ich mich über Platzmangel nicht beschweren. Um 20:00 sind wir dann endlich gelandet.

Der Landeanflug über die Stadt war der absolute Wahnsinn. Als ich das Opera House gesehen habe war ich kurz sprachlos und ich konnte es einfach nicht fassen, dass wir gleich wirklich in Australien sind. Wir haben zwar viel über die Reise und die Aktivitäten gesprochen, aber als ich gemerkt habe wie nah wir unserem Ziel jetzt sind war ich überwältigt. Dabei stand ich noch nicht einmal live vor dem Opera House. Das kann ja was werden. :D Wir sind quasi aus dem Flugzeug gestürmt, um ganz schnell bei der Immigration zu sein. Das war unnötig, denn es war gar nicht voll. Wir hatten nur so ein paar Damen vor uns, die mit den Gepäckwagen nicht zurechtgekommen sind. Das war etwas nervig, aber vorbei drängeln ging nicht. Die Sicherheitskontrolle verlief hier etwas anders als bisher. Die Gepäckstücke wurden zwar auch gescannt, aber nach dem Scannen wurden die Gepäckstück aufgemacht, um sie nochmal etwas genauer zu betrachten. Wir mussten nur unsere Souvenirs zeigen. Lustigerweise wurden wir gefragt, ob wir „german sausages“ dabei haben. Als wir das verneint haben meinte der Sicherheitsmann, dass wir die ersten Deutschen wären, die keine dabei haben. Na wenn das so ist. laughing Nach dem Check ging es noch schnell zu einem Geldautomaten und dann ab zur Zugstation. Hier haben wir uns eine Opalkarte zugelegt, die wird mit Geld aufgeladen und dann können wir damit fahren ohne ständig Tickets kaufen zu müssen.

Mit dem Zug ging es zur Town Hall und von dort sollten wir ein Taxi bis zur Unterkunft nehmen. Das war alles kein Problem. Es gab erst eins als wir vor der Tür standen. Es war einfach niemand da und wir hatten noch keine australische Simkarte, also auch kein Internet. Was für ein Start!? Wir haben dann einen etwa gleichaltrigen jungen Mann angesprochen und er war direkt bereit uns zu helfen. Leider konnte er unseren Vermieter nicht erreichen. Er war aber so nett und wollte seinen Mitbewohner fragen, ob es okay wäre wenn wir eine Nacht bei ihnen unterkommen. Wie unglaublich! Wir haben keine 5 Minuten miteinander geredet und er wollte uns schon ein Schlafplatz anbieten. Da wir aber immer noch das Problem mit dem Telefonieren oder der Nutzung des Internets hatten, fiel die Möglichkeit dann weg. Der junge Mann hat Tobi gesagt, er könne eine Straße weiter in ein Pub für freies Internet. Ich habe währenddessen an der Unterkunft gewartet und eine Nachbarin angesprochen als sie aus dem Taxi ausgestiegen ist. Diese ältere Dame war auch direkt sehr hilfsbereit. Ich bin erstmal mit zu ihr gegangen und habe die Einkaufstüten abgestellt. Sie meinte, dass wir gerne ihr Internet benutzen dürfen und ich sollte doch meinen Bruder zurückholen. Das habe ich versucht. Im Pub war er leider nicht, also bin ich wieder zurückgegangen um dort zu warten. Auf dem Weg zum Haus habe ich ihn schon vor der Unterkunft gesehen. Mit Hilfe des Wlans bei Subway konnte Tobi seine E-Mails abrufen und lesen, dass der Vermieter es nicht pünktlich schafft und der Schlüssel unter Fußmatte liegt. Düdüm! Auf die Idee sind wir natürlich nicht gekommen. Nach 28h warten, fliegen, warten und wieder fliegen haben wir nicht mehr weit gedacht. :D Egal, wir hatten den Schlüssel. Ich bin dann nochmal zu der älteren Dame gegangen und habe unsere Sachen geholt. Sie hat uns dann erneut ihre Hilfe angeboten, falls wir waschen müssten oder sonst was bräuchten. Diese Offenheit und die freundliche Art ist der absolute Wahnsinn. Das wird sicher eine nette Zeit hier Down Under.

Negombo

Sonntag, 24.04.2016

Für unsere Fahrten hier in Sri Lanka gehen manchmal schon gerne halbe oder auch ganze Tage drauf. Das liegt nicht nur an den langsamen Fortbewegungsmitteln, sondern zum größten Teil an den langen Wartezeiten. Den Weg von Kandy nach Negombo haben mit klimatisierten Kleinbussen zurückgelegt. Den ersten Bus, den wir in Kandy nehmen wollten, war leider schon voll. Die Busse fahren auch erst los, wenn der letzte Steh-/ oder Sitzplatz belegt ist. Kaum hat der erste Kleinbus die Bushaltestelle verlassen, kam schon der Nächste. Zum Glück, denn es hat dort sehr stark nach Urin gerochen. Manche Orte sind hier einfach nur widerlich! undecided Aber hey, wir waren eine der ersten, die in den Bus eingestiegen sind. So konnten wir uns einen Sitzplatz sichern.

Die erste Strecke war etwas über 30 Km lang, dafür haben wir ca. 1 ½h benötigt. In dem Tempo schaffen wir es locker bis 14:00 an der Unterkunft zu sein. Vorher können wir eh noch nicht aufs Zimmer. So sitzen wir wenigstens im gekühlten Bus. In Kurunegalla mussten wir dann aus dem Bus aussteigen und uns am Busbahnhof den nächsten Bus suchen. Dort standen irgendwie nur die großen local Busse und ich habe mich schon auf eine Schreckensfahrt eingestellt. Aber irgendwo versteckt zwischen den großen Bussen stand ein kleiner Bus. Wie sollte es anders sein, dieser hatte auch keine Sitzplätze mehr. Also haben wir auf den nächsten gewartet. Am Busbahnhof herrschte das absolute Chaos. Die Busse wollten aus den Parkbuchten heraus fahren und die Busse die ankommen wollten dort rein fahren. Es war einfach nur laut und stickig. Zum Glück mussten wir auch hier nicht so lange auf den nächsten Bus warten. Hier konnten wir uns auch Sitzplätze sichern. In diesem Bus gab es nur keine klappbaren Sitze im Gang, sondern die Leute mussten hier stehen. Es passt ja irgendwo immer eine Person hin. Ich hatte das Pech am Gang zu sitzen, so hatte ich fast die gesamte Fahrt eine Frau an meinem Platzt stehen, die mir ziemlich nah gekommen ist. Körperkontakt scheint hier kein Problem zu sein. Das ist nur fies, wenn die Leute stinken. foot-in-mouth Die Fahrt von Kurunegalla nach Negombo hat über 2 ½ h gedauert. Danach hatte ich aber auch keine Lust mehr auf Bus fahren. Von der Haltestation in Negombo haben wir uns dann noch ein Tuk Tuk organisiert, das uns zur Unterkunft fährt. In einer kleinen Seitenstraße sehen wir dann unser Hostel „Flip Flop“. Hier haben wir die letzten drei Nächte in Sri Lanka verbracht. Da das Hostel nicht weit vom Flughafen entfernt liegt können wir hier die Flugzeuge hören, die Sri Lanka verlassen. Wunderbar! :)

Nach der Busreise haben wir eine kurze Pause in der Unterkunft eingelegt und sind dann gegen 16:00 Richtung Strand losgezogen. Auch wenn die Mittagshitze schon längst war, war es sehr anstrengend den Weg zum Strand zu Fuß zurückzulegen. Der größte Teil den Wegs führte an der Hauptstraße entlang. Hier hupen Busse, Autos und Tuk Tuks. Das werde ich überhaupt nicht vermissen! Irgendwann mussten wir die Hauptstraße dann verlassen und über Nebenstraßen weiterlaufen. Auf dem Weg sind wir auch am Dutch Canal vorbeigekommen. Warum dieser als Sehenswürdigkeit zählt verstehe ich nicht. Es sieht zwar wirklich ein bisschen niederländisch aus, aber der Gestank und der Müll am Rand zerstören das Bild. Laut Reiseführer soll der Strand bei Negombo gar nicht so schön und schmutzig sein. Wir haben uns schon auf das schlimmste vorbereitet. Im Endeffekt sah der Strand nicht anders aus als der in Mount Lavinia, aber wir sind ja hier eh keine Strandgenießer geworden. Also ist es auch egal wie es hier aussieht, wir legen uns eh nicht hin. Der Spaziergang hat etwas länger gedauert und natürlich den Hunger angeregt. Wir haben im Internet gelesen, dass es hier ein Pancake House gibt. Das wollen wir finden und dort essen. Es gestaltet sich allerdings etwas schwieriger als gedacht dieses Restaurant zu finden. Wir sind einen Teil der Straße bestimmt dreimal auf und ab gelaufen bis wir es dann endlich gefunden haben. Es war klein und gemütlich. Wir haben zwar beide kein Pancake gegessen, aber egal. :D Kurz bevor wir das Essen bezahlt haben, haben wir gesehen wie es langsam dunkel wurde und die ein oder anderen Blitze in der Entfernung zu erkennen waren. Für den Weg zurück zur Unterkunft haben wir uns ein Tuk Tuk genommen, da wir auch noch einen Stop im Supermarkt machen mussten. Wir wollten uns mal wieder einen Kanister mit Wasser kaufen, das ist praktischer als immer Einzelflaschen zu kaufen. Achja und Kekse durften natürlich auch nicht fehlen. Unser Kekskonsum ist wieder erschreckend. surprised

Die erste Nacht in der Unterkunft war ganz angenehm, wobei wir die Klimaanlage noch nicht richtig eingestellt haben. Irgendwann war mir in der Nacht dann doch etwas kalt und ich habe mir wieder meine Jacke angezogen. Der vorletzte Tag war sehr ruhig! Hier gibt es nicht mehr viel zu sehen, wir wissen also nicht wirklich was wir machen sollen. Also fahren wir nachmittags einfach mal nach Colombo. Die Fahrt dauert 1 ½ h, damit hätten wir schon mal drei Stunden geschafft und das nur mit Zug fahren. YES! Um kurz nach 2 haben wir den Zug nach Colombo genommen. Wir sind kaum eine Station gefahren, da haben wir gehalten und sind wieder ein Stück rückwärts gefahren. Wir haben schon gedacht, dass wir im falschen Zug sitzen. Es war aber alles gut. Die meisten Strecken sind eingleisig und wenn dann ein Zug aus der anderen Richtung kommt muss halt einer rückwärts fahren und Platz machen. Diesmal war es unser Zug. Wir haben bestimmt 10 Minuten gewartet bis es weiterging. Das war aber okay für mich, wir haben nämlich mit Aussicht auf den Flughafen gewartet. Ich hatte das Glück ein Flugzeug über uns starten zu sehen. Das finde ich ja super! :) Nach dem kurzen Stopp sind wir dann ruckelig weiter nach Colombo gefahren. Wir durften im Zug dann noch einen merkwürdigen Einheimischen kennenlernen. Er hat Tobi mit „my friend“ angesprochen, das war aber auch das Einzige was zu verstehen war. Da irgendwann keiner mehr von uns reagiert hat wurde dieser Mann auf einmal lauter und hat merkwürdige Geräusche gemacht. Es sah so aus als ob er einen verfluchen will. Seeeehr merkwürdig. Zum Glück ist er irgendwann in den nächsten Waggon gegangen und seine Show da nochmal abgezogen. Die Fenster in den Zügen sind bei der Fahrt immer auf, anders wäre es sonst gar nicht zu ertragen. Bei dieser Fahrt hatten wir das Glück, dass es geregnet hat und der Regen anfangs leicht in den Nacken prasselte. Als der Regen dann allerdings stärker wurde war es gar nicht mehr so angenehm und wir mussten die Fenster zu machen. wink Vom Bahnhof in Colombo bis zum Old Dutch Hospital waren es ca. 1Km, die haben wir natürlich zu Fuß zurückgelegt. Wir hatten Glück, dass es gerade eine Regenpause gab. Im Old Dutch Hospital haben wir dann gemütlich was getrunken und gegessen und sind dann um kurz nach 6 in den Zug zurück nach Negombo eingestiegen. Das war dann allerdings kein Spaß mehr. Die Züge sind abends so unfassbar voll. In den Waggons ist kaum noch Platz und im Eingangsbereich kommst du manchmal nicht vor und nicht zurück. Dann kannst du dich nicht richtig festhalten, der Zug wackelt während der Fahrt. Da musst du echt aufpassen, dass du nicht irgendwen umhaust. Der Zug hatte auch irgendwie nur Waggons für die dritte Klasse und die ist ja eh immer voller. So konnten wir ungewollt eine längere Fahrt in der dritten Klasse von der To Do Liste streichen. Für mich reicht dieses eine Mal, das brauche ich nicht nochmal. foot-in-mouth

Der letzte Tag in Negombo war sehr ruhig. Wir haben den Vormittag in der Unterkunft verbracht. Das einzig Spektakuläre was hier passiert ist, war der Zwischenfall mit dem Gecko. Dieses kleine Tier hat einfach von der Decke genau auf mein Oberteil gekackt. Gut, dass ich mein Sporttop morgens angezogen habe. Das lässt sich einfach waschen und trocknet auch schnell. Als wir dann nachmittags Richtung Strand wollten war der Himmel dunkel. Was auch sonst?!  Wir haben uns ein Tuk Tuk bis zum ersten Supermarkt genommen. Von dort wollten wir die letzten zwei Kilometer laufen, aber es war schon zu spät. Der Regen war zwar nur leicht, aber wir wären nicht trocken am Strand angekommen. Also gab es das nächste Tuk Tuk, das war auch gut so. Kaum waren wir an der Straße, die zum Strand führt, hat es kräftig geregnet. Wir haben uns dann in ein nettes Restaurant mit Blick auf das Wasser gesetzt und den letzten Abend am Strand genossen. Nach dem Essen sind wir nochmal am Strand spazieren gegangen und haben uns dann überlegt „Ach den Weg zur Unterkunft können wir jetzt auch zu Fuß zurücklegen“. Wir sind dann fleißig 5 Km zurück gelaufen. Die Temperatur war recht angenehm zum Laufen, der Verkehr auf der Straße leider nicht so. Aber hey, das ist ja der letzte Abend da können wir den Krach nochmal richtig genießen. Bald wird es ja ruhiger. Abends haben wir dann die Internetverbindung voll ausgelastet, damit jeder nach Deutschland skypen konnte. So hat der Tag ein schönes Ende gehabt. smile

Kääändy oder Kandy ..

Mittwoch, 20.04.2016

Am Freitag haben wir uns dann endlich auf den Weg ins Hochland gemacht. Die Freude war groß! Dort erwartet uns ein angenehmeres Klima als an der Küste und wir können endlich mehr Grünland und Palmen sehen. Der Tag beginnt wieder früh für uns. Das mit dem Ausschlafen müssen wir noch etwas üben. Um 7:00 waren wir hellwach, haben natürlich auch wieder im Eiltempo gepackt und gefrühstückt. Bei unseren „kleinen“ Gepäckstücken ist es auch kein Wunder, dass wir immer so schnell fertig sind. Die Kleidung ist entsprechenden Säcken sortiert und macht das ganze Packen dann natürlich einfacher. Das Einzige was nervt ist die Schmutzwäsche und das Waschen im Wachbecken oder unter der Dusche. Die Nutzung von Waschmaschinen ist eher eine Seltenheit. Ich vermisse eine ordentliche Wäsche! Aber wofür habe ich sonst alte Kleidung mitgenommen von der ich mich trennen kann. Bevor es weiter nach Australien geht werde ich mich sicher auch noch von dem ein oder anderen Kleidungsstück trennen. So schaffe ich Platz für Neues. Neu ist ja eh immer besser. smile

Okay.. jetzt bin ich abgedriftet. Wo war ich ? Ach ja.. ab 11:00 mussten wir die Unterkunft verlassen. Das war leider viel zu früh, da unser Zug ab Colombo erst um 17:20 fährt. So viel Zeit mit Gepäck in der Hitze macht wirklich keinen Spaß. Als wir am kleinen Bahnsteig in Mount Lavinia warten sind an den Schienen richtige Hitzewellen zu erkennen, so stark brennt die Sonne schon um 11:00 vormittags. Hui Hui.. das wird ein Tag! Wir fahren eigentlich nur von einer kühlen Räumlichkeit zur Nächsten. An der ein oder anderen Station gönnen wir uns dann eine Kleinigkeit zu essen, da das Frühstück wieder einmal nicht gereicht hat. undecided Mit Ach und Krach haben wir die Zeit wirklich überstanden und konnten dann um 17:00 unseren Zug in den Bahnhof fahren sehen. Die Begeisterung war groß denn wir hätten nicht damit gerecht, dass der Zug so überpünktlich kommt. Das Ticket für die erste Klasse hat sich schon beim Einsteigen gelohnt. Der Zug war auf jeden komfortabler als alle anderen mit denen wir gefahren sind. In den Waggons hingen sogar Bildschirme. Hier wurden Kurzfilme gezeigt und der Zug war natürlich klimatisiert. Das hat sich im Laufe der Fahrt als nicht ganz so vorteilhaft herausgestellt, da es wirklich kalt wurde. Da mussten meine beiden Jacken herhalten und der Rucksack lag irgendwann auf meinen Beinen, um sie vor dem kalten Luftzug zu schützen. Jaja, Nichts kann man mir hier Recht machen. Ich merke selbst wie oft im Tag eigentlich meckere. undecided Ich glaube Sri Lanka und ich finden einfach keinen gemeinsamen Nenner. Trotzdem bin ich froh, dass diese Insel mit auf unserer Reiseroute liegt. Die Landschaft ist wirklich schön, wobei wir das Schönste im Hochland noch nicht gesehen haben und auch bei dieser Reise leider nicht sehen werden.

Da wir so spät aus Colombo weg gefahren sind konnten wir natürlich auch nicht viel von der Landschaft genießen. Ab 18:15 geht die Sonne unter und dann ist nicht mehr viel zu sehenl.  Nach ca 2 ½ h Fahrt sind wir dann in Kandy angekommen und wurden auch schon von einem Tuk Tuk Fahrer erwartet. Er hat uns dann zur Unterkunft gefahren. Diese liegt außerhalb von Kandy und der Weg dorthin war sehr kurvig. In den Bergen waren Lichter von Häusern und Straßenlaternen zu erkennen. Dieses Bild hat mich sehr an das aus der Eifel, vorbei an Bad Münstereifel, erinnert. Da hat Sri Lanka wohl seine eigene kleine Eifel. wink

Die Unterkunft war jetzt nicht der Knaller, aber das Bad war sauber. Das ist ja schon viel Wert! Zum Glück hatte ich meinen Sarong dabei, den haben wir für die drei Nächste als zusätzliches Laken benutzt. So etwas passiert halt, wenn man sparen will.laughing Die Unterkunft war jetzt nicht wirklich dreckig, sie war halt sehr einfach gehalten. Für den ein oder anderen kleinen Besucher im Zimmer können die Vermieter ja nichts. Da die Unterkunft etwas außerhalb liegt, gab es eigentlich kaum etwas zu hören außer die Grillen oder andere Tiere. Im Vergleich zu den vorherigen Unterkünften war das ein Genuss für die Ohren.

Den ersten Tag haben wir über unseren Vermieter eine Tagestour organisiert bekommen. Gegen 10:30 sind wir dann zu viert in einem kleinen Nissan losgefahren. Unseren ersten Halt haben wir bei einer kleinen Elefantenstation eingelegt. Benjamin, unser Vermieter, hat uns die Orte gezeigt, die nicht von Touristen überlaufen sind. An dieser Station konnten wir gegen Eintritt die Elefanten waschen oder einen Ritt mitmachen. Um die Elefanten sehen zu können mussten wir einen kleine Böschung runter laufen. Dort war dann eine kleine Wasserstelle. Da lagen drei Elefanten im Wasser und haben sich abgekühlt. Als ich dann aber die Kette um den Hals und um ein Bein gesehen habe fand ich das dann gar nicht mehr so schön. Irgendwie bin ich nicht dafür gemacht Tiere angekettet zu sehen, egal ob es böse und nicht böse gemeint ist. Das ist mir einfach zu unnatürlich! Nunja jetzt waren wir einmal da und Elefanten sind ja wirklich beeindruckende Tiere. Tobi hat sich die Chance natürlich nicht nehmen lassen und ist in Wasser gegangen, um den Elefanten zu waschen. Dieser hat es anscheinend genossen, er hat nur ab und zu seinen Rüssel bewegt, um sich mit etwas Wasser abzukühlen. Er war wohl auch so entspannt, dass er einen Haufen ins Wasser gemacht hat. Da war es dann für mich vorbei und ich wollte da nicht rein. winkIch habe vom Rand zugeguckt und Fotos gemacht. Der Weg am Wasser war sehr schmal und einer der Elefanten wurde aus dem Wasser getrieben. Als dieser langsam auf mich zukam hatte ich kurz Panik und habe überlegt wohin ich ausweichen kann. Es gab einen kleinen Fleck zwischen Weg und Wasser auf den ich ausweichen konnte. Der Elefant ist direkt an mir vorbei gelaufen und das in einem sehr gemütlichen Tempo. Auf meiner Höhe ist er dann kurz stehen geblieben und ich dachte nur „ Ohoh, der ist aber riesig! Wenn er nicht das macht was der Einheimische will, hast du keine Ausweichmöglichkeit“. Er ist aber weiter gegangen. Diese Tiere sind einfach nur beeindruckend. Das war schon ein cooles Gefühl als er so nah an mir vorbei gelaufen ist. Als dann der zweite Elefant aus dem Waldstück mit einem Menschen oben drauf auftauchte, war ich etwas gelassener. Hier musste ich dann den Weg auch wieder freimachen. Das ging etwas einfacher. Da Tobi keine Elefantenduschen haben  und ich nicht ins Wasser wollte haben wir uns wieder auf den Weg zurück gemacht. Da haben wir einen kurzen Abstecher ins „Elefantenmuseum“ gemacht. Das war dann letztendlich eine Garage in der ein ausgestopfter Elefant stand. Dieser Elefant hat wohl eine besondere Bedeutung, aber bei ausgestopft war meine Aufmerksamkeit dann weg.

Elefantendusche

Danach konnten wir dann endlich aus der Mittagssonne und unser nächstes Ziel anfahren. Den nächsten Halt machen wir bei einer Teefabrik. Das war ganz cool. Die Maschinen waren wirklich alt, sind aber immer noch in Betrieb. Eine nette Frau hat uns durch die Fabrik geführt und uns die einzelnen Schritte bei der Teeverarbeitung erklärt. In dieser Fabrik hat es wie früher als Kind auf dem Bauernhof gerochen. Ich musste die ganze Zeit an die Heuernte bei Karin denken. Da hat die Führung durch die Fabrik gleich noch viel mehr Spaß gemacht. :) Es ist auch tatsächlich etwas von der Führung hängen geblieben. Grüner und schwarzer Tee stammen von einer Pflanze, der wichtige Unterschied liegt aber in der Fermentation. Wenn das so weitergeht, kann ich mich unter die Teekenner mischen.

Nach diesem Stop wollten wir unbedingt noch an einen Wasserfall. Dafür sind wir eine sehr lange und kurvige Strecke gefahren. Der Hunger war nachmittags auch ganz schön groß. Da hat es perfekt gepasst, dass ein Hotel an diesem Wasserfall liegt und wir so etwas bestellen konnten.

Aussichtspunkt in der Nähe vom Wasserfall

Gegen 19:00 waren wir dann zurück an der Unterkunft, das nenne ich mal eine Tagestour. Danach hieß es nur noch duschen und für Tobi später noch etwas bei unseren Vermietern essen.

So blieb uns dann noch ein ganzer Tag in Kandy und wir wussten nicht wirklich wie wir ihn füllen können. Eigentlich wollten wir den Vormittag in der Unterkunft verbringen, das hat ja bisher immer ganz funktioniert. In dieser Unterkunft fiel uns das nicht ganz so leicht. Also sind wir dann doch früher als geplant nach Kandy gefahren. Dort gibt es ein Shopping Centre. Dort angekommen durften wir aber wieder feststellen, dass wir zu viel erwartet haben. Dabei war das schon das größte Shopping Centre in Sri Lanka. Naja dann gehen wir halt am See spazieren. Das ist doch auch schön. Der See wurde künstlich angelegt und sieht auch gar nicht so schön aus. Am Rand liegt überall Müll. Wir haben uns schon gefragt wie die Fische darin leben können. Der Teich ist der reinste Zoo. Neben den Fischen haben wir noch kleine Schildkröten und eine Echse gesehen. Die Tiere waren aber glaube ich auch, neben dem späteren Regen, das Highlight des Tages. Nachdem wir ein paar kurvige Schritte zu einem Restaurant gelaufen sind durften wir feststellen, dass es geschlossen ist (wegen Neujahr). Pah, wenn die meinen ein langes Wochenende einlegen zu müssen, dann suchen wir uns halt etwas anderes. Dann haben wir uns halt in einem Hotel in eine Rooftop Bar gesetzt. Die Aussicht war ganz schön und der Regen hat den Aufenthalt gleich noch angenehmer gemacht. So langsam macht es sich bemerkbar, dass die Regenzeit bald anfängt. Damit haben wir aber kein Problem. Erstens ist die Abkühlung super und zweitens sind wir dann schon weg.

Nach unserem Ausflug in die Stadt musste Tobi dann abends noch mit einer Riesenwespe/- biene oder was auch immer kämpfen. Dieses Tier wollte einfach nicht aus dem Zimmer. Wir haben schon extra die Fenster geöffnet und die Möglichkeit gelassen weg zu fliegen. Aber nein, sie wollte im Zimmer bleiben. Als sie auf dem Boden saß hat Tobi seine Chance gesehen und sie mit  einer kleinen Kiste eingefangen. Da diese Kiste aus Bast war haben wir noch ein Buch drauf gelegt, so kann sie sich nicht befreien. Was für ein anstrengender Tag. tongue-out Am Montag war unser Aufenthalt in Kandy vorbei. Kurz bevor wir uns auf den Weg zum Busbahnhof machen wollten, hat die Mutter von unserem Vermieter auf einmal nach Geld fürs Essen gefragt. Wir wurden die drei Tage zum Frühstück und Abendessen eingeladen. Da waren wir etwas überrascht, dass sie jetzt auf einmal Geld haben wollte. Das war eigentlich schon ein wenig frech. Da eine Diskussion aber unnötig gewesen wäre hat Tobi noch etwas am Preis gedreht und wir haben die Unterkunft Kopf schüttelnd verlassen. Das wäre alles in Ordnung gewesen, wenn sie dasn von Anfang an kommuniziert hätten. Naja.. ändern können wir eh nichts mehr. Jetzt heißt es Tschüss Hochland und hallo Küste. Der nächste und letzte Ort in Sri Lanka heißt Negombo und liegt ziemlich nah am Flughafen. :)

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